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Kinder haben viel Spaß beim einstudierten Theaterstück "Robin Hood"
Kinder haben viel Spaß beim einstudierten Theaterstück "Robin Hood"
Foto [JPG, 740,00 KB]
Fotograf: Sönke Tollkühn
Abdruck im Zusammenhang mit der Presseinfo honorarfrei.
Ein Schüler der Otto-Wels-Grundschule mit seiner Mutter beim Opernbesuch
Ein Schüler der Otto-Wels-Grundschule mit seiner Mutter beim Opernbesuch
Foto [JPG, 1,3 MB]
Fotograf: Sönke Tollkühn
Abdruck im Zusammenhang mit der Presseinfo honorarfrei.
Abschlussbesprechung mit den Schülern in der Komischen Oper Berlin
Abschlussbesprechung mit den Schülern in der Komischen Oper Berlin
Foto [JPG, 940,00 KB]
Fotograf: Sönke Tollkühn
Abdruck im Zusammenhang mit der Presseinfo honorarfrei.

21.06.2010

„Abenteuer Oper!“

Workshopwoche mit Kreuzberger Grundschülern nähert sich Höhepunkt: Schüler besuchen mit ihren Eltern die Kinderoper Robin Hood

  • Komische Oper Berlin und GEWOBAG engagieren sich mit Workshops an Kreuzberger Schulen für integrative Quartiersentwicklung und Kulturförderung.

  • Musiktheater als spannendes Erlebnis: Schüler der Otto-Wels-Grundschule setzen sich in Projektwoche mit Kinderoper Robin Hood auseinander und gehen mit Eltern in eine Opernvorstellung.

  • Einladung an Medienvertreter zur Teilnahme am Abschlussgespräch mit Schülern, Lehrern und der Musiktheaterpädagogin der Komischen Oper Berlin: Am Mittwoch, 23. Juni 2010, 13.30 Uhr im Foyer der Komischen Oper Berlin.

Am Mittwoch, dem 23. Juni 2010 besuchen 21 Schüler der Kreuzberger Otto-Wels-Grundschule das erste Mal in ihrem Leben eine Oper: die Kinderoper Robin Hood. Begleitet werden die Drittklässler von ihren Eltern und Lehrern.

Die Schüler sind gut vorbereitet. Vom 10. bis 18. Juni 2010 haben sie sich im Rahmen einer Schulprojektwoche intensiv mit der Kinderoper Robin Hood auseinandergesetzt. Spielerisch schlüpften sie in Rollen, bastelten Kostüme und näherten sich der Musik. Das Gelernte haben sie bei ihrem Schulfest am 18. Juni 2010 in einem kleinen Theaterstück gezeigt. Der jetzige Besuch der Kinderoper Robin Hood bildet den krönenden Abschluss der Workshopserie.

Im Anschluss an die Opernvorstellung treffen sich alle beteiligten Kinder und Lehrer zu einem Erfahrungsaustausch. Anne-Kathrin Ostrop, Musiktheaterpädagogin der Komischen Oper Berlin, moderiert das Feedbackgespräch.

Vertreter der Medien sind zu dem Abschlusstreffen am 23. Juni 2010, 13.30 Uhr im kleinen Foyer der Komischen Oper Berlin, Behrenstraße 55-57, Berlin-Mitte, herzlich willkommen. Sie erhalten hier Gelegenheit, Fragen zu stellen. Eine Anmeldung wird erbeten unter E-Mail: a.kraft@komische-oper-berlin.de


Eine inspirierende Einheit: soziale Stadtteilentwicklung und Kulturförderung


Das Projekt „Abenteuer Oper!“ wurde im November 2009 von den Partnern Komische Oper Berlin und GEWOBAG in Kooperation mit zwei Berliner Schulen gestartet. Es steht für aktive Quartiersentwicklung: Gemeinsames Ziel ist, Schülern aus eher strukturschwachen Vierteln neue Horizonte und damit Chancen zu erschließen.

Teilgenommen haben 36 Schüler der Carl-Friedrich-Zelter-Oberschule aus dem Quartier rund um die Kreuzberger Wilhelmstraße und aus dem angrenzenden Mehringplatz: Sie erhielten eine spielpraktische Einführung in die Oper La Bohème und warfen einen Blick hinter die Kulissen des Opernhauses. Die 21 Schüler der Otto-Wels-Grundschule, die im Kreuzberger Kiez rund um die Wassertor- und Prinzenstraße liegt, haben sich der Kinderoper Robin Hood spielerisch genähert.

Für die Schüler entwickelte Musiktheaterpädagogin Anne-Kathrin Ostrop erlebnisreiche Konzepte. Die Workshopinhalte wurden individuell auf das Alter der Schüler abgestimmt.


Auf der Bühne und wie im richtigen Leben


Sprache, Lautstärke, Mimik und Betonung sowie ihre Wirkung – wesentliche Elemente, die das Bühnengeschehen an der Oper bestimmen. Und im richtigen Leben auch. Spielerisch erfahren die Kinder und Jugendlichen den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung: spielpraktische Stückeinführung, Szenen entwickeln und später auch präsentieren. Für die meisten Beteiligten handelt es sich um völlig neue Erfahrungen. Sprache und Körpersprache werden bewusst und neu erlebt. Die Musik ist das Medium – der Katalysator für diese neuen Eindrücke. In der Oper kommen alle Gefühle vor, mit denen sich die Kinder und Jugendlichen tagtäglich auseinander setzen müssen: Liebe, Hass, Trauer und Freude. Hier entdecken sie die Selbstverständlichkeit dieser Empfindungen und wie man damit umgehen kann.

Nahezu nebenbei eröffnen sich den Schülern faszinierende Berufsbilder für ihre weitere Zukunft. Und damit eine Welt, die ihnen vielleicht ohne dieses Projekt verschlossen geblieben wäre. „Ich wünsche mir, dass die Schüler einen Zugang in die Welt der darstellenden Künste finden und diese für sich entdecken konnten,“ sagt Anne-Kathrin Ostrop. Die Begeisterung an beiden Schulen war sehr groß und eine Fortführung des Projekts ist geplant.


Volker Hartig
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