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GEWOBAG Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin
Bottroper Weg 2
13507 Berlin

12.06.2008

Mikado-Kletterturm, Kaufmannsladen und eine Dusche für heiße Sommertage:

Berlin, 12. Juni 2008. Ende Mai 2008 haben das Stadtteilmanagement GeSop sowie die Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG allen Interessierten aus dem Kiez die Planung für die Wohnumfeldgestaltung des Kraepelinwegs in Berlin-Spandau präsentiert. Hierfür wurden zuvor Ideen der Bewohner im Rahmen eines interkulturellen Workshops gesammelt und anschließend ausgewertet.

Frische Ideen für ein familienorientiertes Umfeld

Die anwesenden großen und kleinen Spandauer betrachteten gespannt den Lageplan des Spielplatzes mit den neu gestalteten Flächen. Wo sich momentan den jungen Bewohnern eingeschränkte Möglichkeiten bieten, soll bald ein Areal mit unterschiedlichen und altersgerechten Spiel- und Erholungsflächen entstehen. Geplant sind nicht nur gewohnte Spielgeräte, sondern auch ein Mikado-Kletterturm, Mikado-Balancierstangen, ein Kaufmannsladen sowie eine Vogelnestschaukel. Besonderer Clou ist eine Dusche, die im Sommer für Spaß und angenehme Abkühlung sorgen soll. Weiterhin werden ein „Rastplatz“ sowie eine Grünfläche entstehen, auf denen sich die ganze Familie erholen kann. Damit die Kinder ungestört toben können, wird die Spielfläche für Hunde unzugänglich gemacht.

Baustart ist in Vorbereitung

Sobald die 100.000 Euro EU-Fördermittel verfügbar sind, erfolgt die Ausschreibung der Maßnahmen. Die alten Spielgeräte werden abgebaut und entsorgt. Der neue Spielplatz soll dann zügig fertig gestellt werden und zwar bis Jahresende 2008.

Mit Fantasie zu einem schöneren Kiez

Ziele der Wohnumfeldgestaltung und des dazu initiierten interkulturellen Workshops sind eine Aufwertung der Aufenthaltsqualität sowie die Stärkung der nachbarschaftlichen Beziehungen. Gemeinsam mit den Bewohnern wollen das Stadtteilmanagement GeSop und die GEWOBAG die Identifikation und das Verantwortungsbewusstsein für den Kiez steigern.

In dem Workshop haben sich besonders die Kinder, aber auch einige Eltern für „ihr“ Umfeld engagiert: Mit Bastelmaterial wurden Modelle für einen neuen Spielplatz kreativ gestaltet. Neben fantasievollen Außengestaltungsideen haben sich die Kinder auch mit kritischen Themen im Gebiet auseinandergesetzt: Es wird insbesondere auf Sauberkeit, Ruhe und altersgerechte Spielmöglichkeiten Wert gelegt. Die Wünsche der Kinder sind in das neue Wohnumfeldkonzept eingeflossen. Fürs Mitmachen bekam schließlich jeder ein kleines Geschenk.


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