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Offener Stellplatz Nr 9 zu vermieten

Objekt Nr.: 0100/01238/0303/5042

Bildgalerie

Mietpreis

  • Grundmiete
    45,00 Euro
  • Gesamtmiete
    45,00 Euro

Allgemeine Angebotsdaten

  • Anschrift
    Schluchseestr. 77, 13469 Berlin
  • Bezirk/Ortsteil
    Reinickendorf  / Waidmannslust
  • Fläche in m²
    15,00 m²
  • Frei ab
    01.08.2022

Objektbeschreibung

Vermietet wird ein offener Stellplatz Nr 9 in der Schluchsee Str 75-77 Umsatzsteuer Bitte beachten Sie, dass neben der Stellplatzmiete noch die gesetzliche Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe anfällt. Sollten Sie Mieter der Gewobag sein und in unmittelbarer Nähe zum Mietobjekt wohnen, wird keine Umsatzsteuer erhoben.

Sonstiges

ACHTUNG: Cyberkriminelle versuchen sehr professionell das Design unserer E-Mails nachzuahmen, um Sie über einen Link auf manipulierte Websites zu leiten und persönliche Daten von Ihnen zu erlangen oder Sie zu Zahlungen aufzufordern. Unser Vermietungsprozess verlangt kein Dokumentenupload vor der Wohnungsbesichtigung. Wir stellen keine Mietverträge über einen Download-Link bereit. Wir fordern Sie auch nicht auf, Zahlungen zu leisten. Achten Sie bei jeder E-Mail genau darauf, wohin ein Button (Link) den Sie anklicken sollen, oder die E-Mail, wenn Sie auf „Antworten“ gehen, führt. Unsere Angebote sind provisionsfrei. Als Mieter zahlen Sie für die Vermittlung des Mietvertrags keine Provision, sofern Sie nicht selbst einen Vermittler/Makler beauftragt haben. Im Auftrag der Gewobag tätige Vermittler werden keine Provision von Ihnen verlangen. Anbieter Eigentümer/Vermieter oder Verwalter des jeweiligen Mietobjekts ist Gewobag Wohnungsbau-Aktien- gesellschaft Berlin. Die Gewobag MB Mieterberatungsgesellschaft mbH übernimmt den Vermietungsservice für diese Gesellschaft. Weitere Informationen finden Sie unter www.gewobag.de/datenschutz .

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Reichsforschungssiedlung

Moderne Balkonkonstruktion
Moderne Balkonkonstruktion

Von 1930 bis 1935 errichtete die Gewobag in Haselhorst ein Stadtquartier für rund 12.000 Menschen – das größte Wohnungsbauprojekt im Berlin der Weimarer Republik. Der Name Reichsforschungssiedlung geht auf die "Reichsforschungsgesellschaft für Wirtschaftlichkeit im Bau- und Wohnungswesen" zurück, die der Reichstag 1927 damit beauftragte, Lösungen für die drängende Wohnungsnot zu erarbeiten. Zu den Initiatoren gehörten die liberale Reichstagsabgeordnete Marie-Elisabeth Lüders, der Bauhaus-Gründer Walter Gropius und der Architekt Otto Bartning. Die Reichsforschungsgesellschaft erarbeitete Vorschläge für die Optimierung von Wohnungsgrundrissen und Kücheneinrichtungen, sie förderte Untersuchungen beim Bau von modernen Siedlungen in Dessau, Hamburg oder München. Ihr größtes Projekt war die Errichtung einer Großsiedlung in der Hauptstadt, um dort neue architektonische Ideen, Bautechniken, Baustoffe und Bauabläufe zu erproben.

Berühmte Architekten

Entwurf von Walter Gropius
Entwurf von Walter Gropius

1928 schrieb die Reichsforschungsgesellschaft einen städtebaulichen Ideenwettbewerb aus. Der ersten Preis ging an Walter Gropius und den Ingenieur Stephan Fischer. Doch kam keiner der 221 Wettbewerbsteilnehmer bei der Realisierung zum Zuge. Gropius favorisierte eine Bebauung mit zehn- bis zwölfstöckigen Wohnzeilen. Mit dieser Vorstellung konnte er sich jedoch nicht durchsetzen, da es an praktischer Erfahrung mit Wohnhochhäusern fehlte und eine viergeschossige Bebauung damals die günstigere Lösung darstellte. Es kam zum Zerwürfnis zwischen Gropius und der Reichsforschungsgesellschaft, das 45 ha große Areal wurde in mehrere Baublöcke aufgeteilt und Planungsaufträge an verschiedene Architekten vergeben. Zunächst entstanden 1.220 Wohnungen und eine Ladenzeile nach Plänen von Fred Forbát zwischen Haselhorster Damm, Gartenfelder Straße, Daumstraße und Burscheider Weg. Die Architekten Paul Mebes und Paul Emmerich entwarfen den Bereich zwischen Haselhorster und Saatwinkler Damm, Gartenfelder und Riensbergstraße mit 634 Wohneinheiten. Zu den weiteren Bauabschnitten lieferten u. a. Otto Bartning, Erich Bohne, Peter Jürgensen, Alfred Gellhorn sowie Ernst und Günther Paulus die Entwürfe.

Gründungsprojekt der Gewobag

Reichforschungssiedlung im Bau (1931)
Reichforschungssiedlung im Bau (1931)

Die Reichsforschungsgesellschaft musste sich 1931 auflösen – auch auf Druck der Rechtsparteien, deren Einfluss im Reichstag infolge der Wirtschaftskrise zunahm. Die zunächst nur mit der Baudurchführung beauftragte Gewobag vollendete die Reichsforschungssiedlung bis 1935 in eigener Regie. Das Unternehmen legte damit den Grundstein für den Aufstieg zu einer der größten Wohnungsbaugesellschaften in Berlin.