Presse & Medien

28.08.2012

„Beim Sport ist die ganze Persönlichkeit gefragt“

Gewobag und BBA erneuern ihre Kooperation und stärken das Quartiersmanagement im Norden von Schöneberg

Aufgeweckt und fit – so sehen junge Frauen und Männer aus, die sich von Wohnungsunternehmen in Berlin und Brandenburg und der Berufsschule der Akademie der Immobilienwirtschaft (BBA) zu Immobilienkaufleuten ausbilden lassen. Im Sportunterricht der BBA lernen sie, wie sie es in einem langen Berufsleben bleiben können. Als Ort ist der Schöneberger Boxsportverein „Isigym“ der Gewobag dafür bestens geeignet.

Angeregt von Schöneberger Eltern wurde im Sommer 2005 vom Trainer Izzet Mafratoglu und der Gewobag der Grundstein für den heutigen Verein gelegt. Gemeinsam wollten alle Beteiligten für Kinder und Jugendliche im Quartier ein sinnvolles und gleichzeitig attraktives Freizeitangebot entwickeln. Aus dem ursprünglich vorrangig sozial motiviertem Kiezprojekt ist mittlerweile ein erfolgreicher Boxverein mit ehrgeizigen Zielen geworden. Rund 200 Aktive trainieren hier regelmäßig.

Erfolgreiche Kooperation mit der BBA wird fortgesetzt


Manchmal liegt das Gute so nahe. In Fußnähe zum Boxverein befindet sich die BBA. Da lag es auf der Hand, dass die Aus- und Fortbildungseinrichtung für Immobilienkaufleute 2011 für ihren Sportunterricht auf die Räume des Boxvereins zurückgriff.

Nach einem erfolgreichen Jahr der Zusammenarbeit wurde der Kooperationsvertrag zwischen BBA-Berufsschule und Gewobag nun für das Schuljahr 2012/2013 erneuert. Geboxt haben die Berufsschüler/innnen im zweiten Jahr ihrer Ausbildung zwar bisher noch nicht. Aber auch Intervall- und Kraftausdauertraining ist „anstrengender als es aussieht“, wie sie einhellig erklären. Nach vier Runden Liegestütze, Seilspringen, Sidesteps und Laufen steht ihnen die Anstrengung ins Gesicht geschrieben. Gezielt bringt sie Sportlehrerin Alexandra Kopp an ihre Grenzen und darüber hinaus. Und das nicht nur körperlich, beim Sport ist die ganze Persönlichkeit gefragt. „Ich vermittele ihnen, wie sie ein Sportprogramm gestalten können. Dazu gehört viel mehr, als vor der Klasse ein Referat zu halten. Sie üben, eine Gruppe zu führen, ihre Anweisungen deutlich zu formulieren, zu motivieren und zu korrigieren“, erklärt Kopp.

Gelebtes Quartiersmanagement


Um fit zu bleiben, lernen die künftigen Immobilienkaufleute im Sportunterricht gesunde Ernährung, den Nutzen verschiedener Trainingsmethoden und neue Sportarten kennen.

In Zukunft will sich die BBA am Kauf von Sportgeräten für den Boxsportclub beteiligen. Die Trainingsmöglichkeiten sollen am Nachmittag auch den Kindern und Jugendlichen aus dem Kiez zur Verfügung stehen. Schulleiterin Christine Reinhold von der BBA schätzt die sportliche Nähe des „Isigym Boxsport Berlin e.V.“ zu ihrer Berufsschule. Doch auch den inhaltlichen Bezug findet sie sehr spannend: „Das Boxcenter ist Teil eines gut funktionierenden Quartiersmanagements der Gewobag. Unsere Auszubildenden erfahren, welcher persönlicher und finanzieller Aufwand damit verbunden ist, ein Wohnumfeld positiv zu gestalten“. Für die Zukunft ist ein Treffen der Berufsschüler/innen mit den am Nachmittag trainierenden Kindern und Jugendlichen geplant.

„Besser als immer nur Fußball oder Volleyball spielen“, gefällt den angehenden Immobilienkaufleuten der Unterricht in der Potsdamer Straße. „Die Location ist optimal für den Sport, den wir hier machen“, erklärt Markus, Berufsschüler bei der BBA. „Wenn wir hier sind, kann ich mir das Fitnessstudio sparen“, bekräftigt seine Mitschülerin Antonia. Dass sie nach dem letzten Unterricht alle Muskelkater hatten, macht sie auch ein bisschen stolz auf ihre Leistung.

Hendrik Jellema, Vorstand der Gewobag, schätzt die Kooperation mit verschiedenen Bildungsträgern: „Wir freuen uns, dass immer mehr Erwachsene den Boxsportverein für sich entdecken und Schulen allerart die Räume für sich nutzen. Vielleicht mag die Hemmschwelle zunächst hoch sein, einen Boxsportclub zu betreten. Aber unsere Erfahrung ist: Wer hier schon mal Sport getrieben hat, kommt gerne wieder."


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