Presse & Medien

24.05.2017

Der Regierende Bürgermeister und Gewobag präsentieren Leuchtturmprojekt „Wohnpark Mariendorf“

  • Einzigartiges Energiekonzept, energetische Sanierung, der Abbau von Barrieren, Smart-Living-Lösungen und Neubau durch Aufstockung machen die Wohnanlage zum Vorzeigemodell.

  • Zur Präsentation besuchten Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die Gewobag-Vorstandsmitglieder Snezana Michaelis und Markus Terboven den Wohnpark.

2030 werden in Berlin circa 250.000 Menschen mehr leben als heute. Mit diesem Wachstum gehen neue Herausforderungen einher: Schaffung von zusätzlichem Wohnraum, Infrastrukturanpassungen, alternative Energiekonzepte. Mit dem Oberbegriff „Smart City“ hat der Berliner Senat einen Innovationsansatz entwickelt, der auf dem Einsatz intelligenter Technologien beruht, um Berlin zukunftsfähig zu machen. Auf der heutigen Veranstaltung im Wohnpark Mariendorf erhielten die Gäste konkrete Einblicke in eine beispielhafte Umsetzung dieser Strategie. Seit März 2016 modernisiert die Gewobag im Mariendorfer Wohnquartier rund um die Rathausstraße 734 Wohnungen und zwei Gewerbeobjekte. Rund 73 Millionen Euro investiert das landeseigene Unternehmen in die Erneuerung und den Ausbau der Siedlung. Gerade erst wurde das Konzept mit dem Preis als „KlimaSchutzPartner des Jahres“ in der Kategorie „Erfolgversprechende und innovative Planungen“ im Rahmen der Berliner Energietage 2017 ausgezeichnet.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller verschaffte sich persönlich einen Eindruck vom Stand der umfassenden Modernisierungsmaßnahmen: „Der Umbau der Siedlung zum Wohnpark Mariendorf durch die Gewobag ist ein Projekt mit Leuchtturmfunktion. Dachaufstockung wird hier neu gedacht und mit ökologischer Sanierung und intelligenten Wohnlösungen verzahnt. Kein teurer Luxus, sondern nachhaltiges Bauen – ein Konzept, wie Berlin es in Zukunft häufiger braucht.“

Nach Abschluss der Bauarbeiten, voraussichtlich Ende 2018, wird das Quartier über modernste Umweltstandards verfügen und 73 neue Wohnungen bieten, gewonnen durch die Aufstockung der niedrigeren Gebäude. Markus Terboven, Vorstandsmitglied der Gewobag, stellte die einzelnen Maßnahmen vor: „Das Kernstück unserer Modernisierungsaktivitäten im Wohnpark Mariendorf ist die Etablierung eines innovativen Energiekonzeptes gepaart mit einer energetischen Sanierung. Die Energiegewinnung wird über eine Kombination aus Blockheizkraftwerk, Photovoltaik und Windrailanlage gewährleistet und sich so außergewöhnlich klimafreundlich und kostengünstig gestalten.“ Durch den Einsatz der regenerativen Energiequellen kann der CO2-Ausstoß der Wohnanlage insgesamt um 2.630 Tonnen pro Jahr reduziert werden.

Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, freute sich über die Modernisierungsmaßnahmen in ihrem Bezirk: „Mariendorf ist ein Stadtteil mit hohem Potenzial. Die Lage zwischen grünem Stadtrand und Innenstadtbereich ist gerade für Familien sehr interessant. Durch die Verbesserung der Infrastruktur und die zeitgemäße Aufwertung des vorhandenen Wohnraums wird das Viertel deutlich an Attraktivität für neue Bewohnergruppen gewinnen. Davon profitiert perspektivisch der gesamte Bezirk.“

Sicherheit und Komfort durch Smart-Living-Lösungen
Die Umbaumaßnahmen in der Siedlung von 1969 betreffen aber noch weitere Bereiche: “Wenn die Maßnahme abgeschlossen ist, werden rund 70% aller Wohnungen barrierearm oder sogar barrierefrei sein. Für modernsten Standard in den Wohnungen sorgen darüber hinaus verschiedene Smart-Living-Installationen. Mieterinnen und Mieter erhalten auf Wunsch die Möglichkeit, beispielsweise die Licht- und Heizungseinstellungen mittels Smartphone von überall steuern zu können.“, erklärte Snezana Michaelis, Gewobag-Vorstandsmitglied. Einzelne Smart-Living-Elemente konnten Gäste und Anwohner am heutigen Tag in einer Musterwohnung selbst ausprobieren.

Infografik Smart City [PDF 1,3 MB]

Ansprechpartnerin:
Josiette Honnef
Pressesprecherin Gewobag
Fon: 030 4708-1513
Fax: 030 4708-1520
E-Mail: presse@gewobag.de



Über die Gewobag
Mit rund 60.000 eigenen Mietwohnungen sowie 1.500 Gewerbeeinheiten in Berlin
ist die Gewobag eins der führenden Immobilienunternehmen in Deutschland. Deren
Immobilienbestand steht für die Vielfalt der Stadt und bietet eine solide Basis auf
dem regionalen Wohnungsmarkt. Soziale Quartiersentwicklung, Klimaschutz und
wirtschaftliche Effizienz sind für das Unternehmen bei der Entwicklung
zukunftsorientierter Konzepte elementar. Weitere Informationen finden Sie unter
www.gewobag.de. Mit ihrer Stiftung Berliner Leben übernimmt die Gewobag eine
besondere soziale Verantwortung für die kontinuierliche und nachhaltige
Quartiersentwicklung in vielen Bezirken Berlins. www.stiftung-berliner-leben.de

Smart City 1

Foto [JPG 1,2 MB]

Snezana Michaelis (Vorstandsmitglied der Gewobag), Angelika Schöttler (Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg), Markus Terboven (Vorstandsmitglied der Gewobag), Michael Müller (Regierender Bürgermeister) und Jan Frederik Harksen (Zuhause-Plattform) (v.li.n.re.)

Smart City 2

Foto [JPG 1,2 MB]

Michael Müller (Regierender Bürgermeister), Markus Terboven (Vorstandsmitglied der Gewobag), Angelika Schöttler (Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg), Snezana Michaelis (Vorstandsmitglied der Gewobag) (v.li.n.re.)