Presse & Medien

29.03.2017

Gewobag baut für Berlin

Richtfest der zweiten Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in modularer Bauweise

  • 320 Plätze für geflüchtete Menschen entstehen in der Spandauer Freudstraße.

  • Im Juni soll das Gebäude bezugsfertig an das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten übergeben werden.

Noch immer sind viele geflüchtete Menschen in Berlin in Notunterkünften, meist Turnhallen, untergebracht. Um hier Abhilfe zu schaffen, haben sich die Landeseigenen, so auch die Gewobag, Ende 2015 verpflichtet, zügig neuen Wohnraum zu schaffen.
Als erstes kommunales Wohnungsbauunternehmen in Berlin stellte die Gewobag in Rekordbauzeit von nur acht Monaten bereits im Dezember 2016 das erste Gebäude dieser Art in Reinickendorf fertig. Für den zweiten modularen Neubau wurde nun Richtfest gefeiert. In Spandau entsteht in der Freudstraße/Kraepelinweg ein Wohnhaus mit sieben Stockwerken. Auf einer Fläche von insgesamt 5.411 m² finden voraussichtlich ab Juni 2017 rund 320 geflüchtete Menschen einen Platz in der neuen Gemeinschaftsunterkunft. Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) wird - wie bei jeder anderen Flüchtlingsunterkunft auch - den Betreiber der Gemeinschaftsunterkunft bestimmen und ist für die Belegung verantwortlich.

71 neue Wohnungen im Quartier
Nach der Erstnutzung als Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete wird das Wohnhaus umgebaut und geht in den regulären Vermietungsbestand der Gewobag über. Damit entstehen mittelfristig 71 neue Wohnungen mit ein bis vier Zimmern im Quartier Freudstraße/ Kraepelinweg/Falkenseer Chaussee. Dort verwaltet die Gewobag bereits 585 Wohnungen. Der Bau ist Teil der Neubaustrategie: Das Wohnungsbauunternehmen erhöht seinen Bestand in Berlin bis 2026 durch Ankauf und Neubau um 14.500 Wohnungen und reagiert damit auf den großen Bedarf an Wohnungen in der Hauptstadt. Der Bezirk Spandau ist nicht nur einer der Schwerpunkte beim Bestand mit über 14.000 Wohnungen, sondern auch beim Neubau. Aber auch in Pankow, Mitte, Treptow-Köpenick, Tempelhof-Schöneberg und Reinickendorf setzt die Gewobag zahlreiche Neubauprojekte um.

Gemeinsam für eine gute Integration im Kiez
In der Bernauer Straße in Reinickendorf wird aktuell die erste Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete, die von der Gewobag geschaffen wurde, bezogen. Genauso wie im Quartier Freudstraße wird sich die Gewobag auch in Reinickendorf gemeinsam mit dem LAF, dem Betreiber der Unterkunft, dem Bezirk und Akteuren der Flüchtlingshilfe für eine erfolgreiche Integration der neuen Bewohner und Bewohnerinnen in die Nachbarschaft engagieren.

Ansprechpartnerin:
Josiette Honnef
Pressesprecherin Gewobag
Fon: 030 4708-1513
Fax: 030 4708-1520
E-Mail: presse@gewobag.de


Über die Gewobag
Mit rund 60.000 eigenen Mietwohnungen sowie 1.500 Gewerbeeinheiten in Berlin ist die Gewobag eins der führenden Immobilienunternehmen in Deutschland. Deren Immobilienbestand steht für die Vielfalt der Stadt und bietet eine solide Basis auf dem regionalen Wohnungsmarkt. Soziale Quartiersentwicklung, Klimaschutz und wirtschaftliche Effizienz sind für das Unternehmen bei der Entwicklung zukunfts-orientierter Konzepte elementar. Weitere Informationen finden Sie unter www.gewobag.de. Mit ihrer Stiftung Berliner Leben übernimmt die Gewobag eine besondere soziale Verantwortung für die kontinuierliche und nachhaltige Quartiersentwicklung in vielen Bezirken Berlins. www.stiftung-berliner-leben.de.

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Fotografin: Tina Merkau (Abdruck honorarfrei)

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Die Neubauexperten der Gewobag mit ihren Partnern (v.l.n.r: Darwn Gafori und Birgit Ricke vom Unternehmen Arcadis; Uwe Peuker, Niederlassungsleiter der Baufirma Goldbeck; Gewobag-Projektleiter Bernd Thiele und Frank Schimrigk, Bereichsleiter Technik der Gewobag; Bodo Ambras, Projektleiter, und Felix Köthe, Bauleiter bei Goldbeck.)

Fotografin: Tina Merkau (Abdruck honorarfrei)