Presse & Medien

12.06.2017

URBAN NATION präsentiert: XXL-Fassadenkunst mit Statement

Streetartstar Shepard Fairey realisiert 23. One Wall in Berlin

Die vom Streetart-Künstler, Grafiker und Illustrator Shepard Fairey gestaltete Wand kann in der Froben-/Ecke Schwerinstraße in Berlin-Schöneberg bestaunt werden. Mit der klaren Botschaft „NO Future für Apathie! Ignoranz! Sexismus! Fremdenfeindlichkeit! Rassismus!“ nimmt das Kunstwerk bewusst Haltung zu aktuellen und öffentlichen Diskussionen an und möchte Betrachter zum Nachdenken einladen.

„Als wir gemeinsam die Idee für das Mural erarbeiteten, wurde die Welt gerade wieder einmal von Gewalttaten und weltpolitischen Entscheidungen erschüttert. In den 15 Jahren, in denen Shepard Fairey und ich zusammenarbeiten, hat er stets Position für Menschenrechte und Werte bezogen.“ sagt Yasha Young, Künstlerische Leiterin der URBAN NATION und Initiatorin des One Wall-Projekts.

Mit der 23. One Wall wird auf einer 15 mal 18 Meter großen Fassade Aufmerksamkeit auf gesellschaftliche Probleme gelenkt und Intoleranz konsequent verurteilt. „Keine Zukunft für negative Kräfte! Die Kunst überbringt die Botschaft und über unsere digitalen Plattformen schaffen wir als URBAN NATION einen Multiplikatoreffekt“, erklärt Young. Der URBAN NATION geht es bei diesem Fassadenwerk besonders darum, Menschen zu animieren, sich mit der Gesellschaft auseinanderzusetzen, um ein tolerantes und offenes Miteinander zu ermöglichen. Die grundlegende Leitidee des zukünftigen URBAN NATION MUSEUM FOR URBAN CONTEMPORARY ART, welches im Herbst 2017 eröffnet, lautet dementsprechend „Connect. Create. Care.“.

Ein Meister der Urban Art

Shepard Fairey, der für URBAN NATION bereits im Jahr 2014 ein Mural am Mehringplatz in Berlin-Kreuzberg gestaltet hat, wird von vielen als Urheber der modernen urbanen Kunstszene gefeiert und gilt auch in der stets technisch billanten Ausführung als Meister seines Faches. Weltbekannt durch seine eindringlichen und ikonischen Werke, die zumeist ein Mix aus Parodie und Protest sind, fiel er einem größeren Publikum erstmals Ende der Achtzigerjahre durch seine omnipräsente „Obey-Giant“-Stickerkampagne auf. Der „Hope“-Holzschnitt für Barack Obama machte ihn vor einigen Jahren einer breiten Masse bekannt.

Über die Projektreihe „One Wall“

Unter dem Motto „One Wall – eine Wand, eine Botschaft“ gestalten international bekannte und aufstrebende Künstler die Fassade eines Gebäudes an prominenten Plätzen in Berlin. Jedes Bild vermittelt eine künstlerische Position: Die Künstler setzen sich mit der Umgebung auseinander und gestalten daraufhin ein individuelles Werk. 23 „One Walls“ von internationalen Künstlern wie Onur (Schweiz), Don John (Dänemark), Shepard Fairey (USA), HERAKUT (Deutschland), Phlegm (Großbritannien), Li Hill (Kanada) und PixelPancho (Italien) sind bereits entstanden.

Weitere Informationen zur URBAN NATION finden Sie unter http://urban-nation.com sowie auf Instagram und Facebook.

Der weltbekannte Streetart-Künstler Shepard Fairey hat in Berlin-Schöneberg ein Fassadenbild mit unmissverständlicher Botschaft umgesetzt. Die Idee ist in Zusammenarbeit mit der Künstlerischen Leiterin der URBAN NATION, Yasha Young, entstanden.

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Foto: Nika Kramer (Abdruck honorarfrei)