Ein Mensch beim Herbstbasteln.
4. November 2021

Herbstzeit ist Bastelzeit: Blättermasken selber machen

Hurra, der Herbst ist da! Und mit ihm wunderbare Bastelmaterialien wie Nussschalen, bunte Blätter & Co. Aus den Fundstücken aus der Natur lassen sich in drei Schritten kreative Blättermasken selber machen. Zudem gehen wir der Frage auf den Grund, warum Blätter im Herbst in vielen bunten Farben erstrahlen.


Für die DIY-Blättermasken benötigt man:

  • Fundstücke eines Herbstspaziergangs wie Laub, Kastanien, Eicheln oder Nüsse
  • Pappe
  • Stift
  • Schere
  • Gummiband
Bei dem Herbstbasteln wird zuerst eine Maske auf eine Pappe gezeichnet.

1. Schritt: Malen

Nach dem Sammeln von Laub, Kastanien, Eicheln oder Nüssen folgt das Herbstbasteln. Hierfür wird zuerst eine Maske auf ein Stück Pappe gezeichnet und ausgeschnitten. Für den nötigen Durchblick werden Löcher für die Augen eingezeichnet.

Die Materialien für die Blättermaske: Blätter von Bäumen und eine Pappe.

2. Schritt: Bekleben

Die Maske wird mit den Fundstücken beklebt. Hierbei kann man der Fantasie freien Lauf lassen! Alles ist erlaubt. Je dicker und dichter die Laubschicht, desto prächtiger wirkt die Maske.

Beim Herbstbasteln wird ein Gummeband durch die Maske gezogen.

3. Schritt: Gummiband

Zum Schluss wird noch jeweils ein Loch neben die Augenwinkel gebohrt und anschließend ein Gummiband durch die Löcher gefädelt. Der Gummi sorgt dafür, dass die Maske auf der Nase sitzen bleibt und nicht herunterfällt.

Warum werden die Blätter bunt?

Herbstbasteln: Eine gebastelte Blättermaske.

Im Oktober leuchten die Bäume nur so um die Wette. Gelbe, rote, orangefarbene und braune Blätter fallen zu Boden. Aber woher kommen all die Farben plötzlich?
Die Farben waren schon vorher in den Blättern. Im Sommer sieht man sie nur nicht, weil das Grün sie überdeckt. Dieser Farbstoff heißt Chlorophyll. Er reflektiert den grünen Anteil des Sonnenlichts und wandelt die anderen Anteile in chemische Energie um.

Mit dieser Energie kann der Baum aus Wasser und Kohlenstoffdioxid, also Luft, Stärke produzieren. Diesen Vorgang nennt man Fotosynthese. Im Winter wachsen die Bäume nicht, daher brauchen sie auch weniger
Stärke. Nun fahren die Bäume die Fotosynthese herunter und lassen ihre Blätter fallen. Auf dem Boden liegen nur selten grüne Blätter. Denn im Blattgrün sind wertvolle Nährstoffe, die der Baum fürs nächste Frühjahr braucht. Also zieht er das restliche Chlorophyll aus den Blättern und lagert es in den Ästen und Wurzeln.

Der grüne Farbstoff ist also raus und die übrigen Lichtanteile werden nicht mehr umgewandelt. Deshalb reflektieren nun andere Stoffe in den Blättern das Sonnenlicht: Carotine reflektieren die orangen Anteile, Anthozyane die roten und Xanthophylle die gelben. Wenn alles Grün für den Winter eingelagert ist, bilden die Bäume ein Trenngewebe zwischen Zweig und Stängel, sodass die Blätter beim nächsten Windstoß abfallen.

Fotos © guiskard studio


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