Frau Lüdicke, Gruppenleiterin bei den Inneren Diensten der Gewobag
9. März 2020

Corona und Hygiene am Arbeitsplatz – Einer für alle, alle für einen …

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Arbeiten bei der Gewobag: Durch die Corona-Krise ist Hygiene am Arbeitsplatz unverzichtbar geworden. Ira Lüdicke ist Gruppenleiterin bei den Inneren Diensten. Sie ist die gute Fee des Hauses und mit ihrem Team für den internen Konzern-Service verantwortlich. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, wie sich ihre Arbeit in den letzten Tagen mit der Corona-Situation verändert hat.


Organisation als Schlüssel zum Erfolg

Organisation ist Ira Lüdickes Talent. Dabei hat sie alles im Blick, was für einen reibungslosen Arbeitsablauf in der Gewobag-Zentrale, nötig ist. Von der Postbearbeitung über die Wartung der Kaffee- und Wassermaschinen, der Bereitstellung von Moderationsequipment bis hin zu Reparaturen oder internen Büroumzügen. Durch die Corona-Krise wurde das Thema Hygiene am Arbeitsplatz für Ira Lüdicke zu einer neuen Herausforderung.

Neue Herausforderungen für die Hygiene am Arbeitsplatz

Als jedoch in den ersten Märztagen mehr und mehr abzusehen war, in welchem Umfang das Corona-Virus auch das Arbeitsleben verändern würde, wurde das Thema Desinfektions-Hygiene am Arbeitsplatz zu einer der wichtigsten Aufgaben im Team von Ira Lüdicke. Die Bestellung mehrere Tausend Gummi- und Stoffhandschuhe war notwendig, damit wirklich alle MitarbeiterInnen ihre dienstlichen Wege geschützt erledigen können. Die permanente Auffüllung und Kontrolle der Desinfektionsspender ist zusätzlich eine wichtige Aufgabe in der aktuellen Situation. Ira Lüdicke ist eine gute Planerin, sodass sie ausreichend Desinfektionsmittel auch in dieser Situation vorrätig hat.

Ein starkes Team ist unverzichtbar

Vierzehn KollegInnen gehören zum Team der Inneren Dienste. „Jetzt sind wir vier, die sich vor Ort am Spreebogen um das Wichtigste kümmert. Wir sind abwechselnd im Einsatz, denn gewisse Aufgaben, wie die Post, sind auch weiterhin zu bearbeiten. „Für die Mitarbeiter, die weiterhin vor Ort sind, gibt es in Sachen Desinfektion ein rundum-sorglos-Paket„, erklärt sie uns per Handy die aktuelle Situation.

Einhalten der Hygiene durch kontinuierliche Kontrolle

So werden die Besprechungsräume für die Videokonferenzen mehrmals täglich auf Sauberkeit und Hygiene überprüft und mit Desinfektionsmitteln für Oberflächen und Tastaturen ausgestattet. Dazu gehört auch das mehrfache Reinigen von Klinken und Armaturen. Außerdem sind die Präsenzzeiten am Empfang längst minimiert, erzählt sie: „Es kommen ja keine Kunden und Geschäftspartner mehr. Termine werden nicht mehr gemacht. Wir haben komplett auf Video- und Telefonkonferenzen umgestellt.“

Die Herausforderung schweißt zusammen

Auf ihr Team lässt Ira Lüdicke nichts kommen, durch die aktuell schwierige Situation sind sie noch stärker zusammengewachsen: „Wir sind wie bei den Musketieren. Einer für alle, alle für einen.“

Gedanken zur Hygiene am Arbeitsplatz

Acht Kilometer legt sie gerade täglich in der zwölfgeschossigen Konzernzentrale zurück und ein Blick auf ihre Schuhsohlen verrät ihr, dass es viel mehr ist als sonst. Auf die Frage, was sie sich wünscht, hat sie eine einfache und doch so wichtige Antwort: „Dass alle gesund bleiben.“

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der aktuellen Situation wurde für diesen Beitrag ein Archivbild verwendet.

Photo © Aurelio Schrey


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