Kitaschwimmen Wasserfreunde Spandau
16. Januar 2020

Wasserfreunde Spandau: Zu Gast bei Freunden

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Manche haben es einfach noch nie gemacht. Oder sie haben Angst. Angst vorm Wasser – oder besser gesagt: Angst vorm Untergehen. Die Scheu vorm Wasser zu überwinden fällt nicht jedem leicht. Und spätestens dann im Sommer, wenn alle Kinder im Freibad Spaß haben, wenn alle wieder um die Wette schwimmen, sich ins Wasser stürzen, ausgefeilte Arschbomben springen, kann man nicht richtig mitmachen. Es ist einfach so: Wenn man nicht schwimmen kann, ist das nicht schön.


Aus diesem Grund geben die Wasserfreunde Spandau 04 Ferienschwimmkurse. Das Besondere dabei ist: Sie holen in den Ferien Kinder aus Gewobag-Quartieren ab, bringen sie in die Schwimmhalle und anschließend wieder nach Hause, von Tür zu Tür.

Schwimmbretter Wasserfreunde Spandau 04
Schwimmbretter, Chlorbrillen und Spaß in der Gruppe machen das Schwimmenlernen einfacher.
Natascha Farkas Schwimmtrainerin der Wasserfreunde Spandau 04
Natascha Farkas Schwimmtrainerin der Wasserfreunde Spandau 04.

Ferienschwimmen bei Wasserfreunde Spandau

Eine die weiß, wie das alles abläuft ist Natascha Farkas. Sie bringt den Kindern das Schwimmen bei. Beim letzten Ferienschwimmen im Herbst haben über 20 Kinder teilgenommen.

„Es geht nicht alles hoppla hopp. Schwimmenlernen erfordert Zeit, auch die der Eltern“, erklärt sie. Und oftmals sei es eben genau das: ein Zeitproblem. Weil beispielsweise beide Eltern arbeiten müssen.

Bezahlbare Schwimmkurse

„Mit den Kindern hinfahren, sich umziehen, duschen, das ist dann einfach nicht drin“, sagt Farkas.

Hinzu kommt: So viele Bäder gibt es gar nicht mehr und die Anreise ist oft zu lang. Manchmal ist es aber auch so, dass Familien sich das einfach nicht leisten können. Schwimmen ist nicht ganz billig.

Schwimmenlernen im Alter?

„Das Ding ist: Je älter man wird, desto schwieriger wird es mit dem Schwimmenlernen“, erzählt Farkas weiter.

Irgendwann wird es peinlich, wenn man nicht schwimmen kann. Schwimmenlernen ist mit zunehmendem Alter mit Scham behaftet. Das liegt zum einen an dem wachsenden Körperbewusstsein: „Kinder genieren sich nicht in Badekleidung, Teenager und Erwachsene aber schon“, so Farkas. Zum anderen ist es Menschen, je älter sie werden, immer peinlicher zuzugeben, dass sie nicht schwimmen können.

Kind beim Schwimmenlernen
Schwimmschülerin in den Herbstferien.

Und wie bringt man Kindern das Schwimmen bei?

Erstmal das Gesicht nass machen und ins Wasser blubbern. Man muss die Kinder ans Wasser gewöhnen. Sie müssen sich sicher fühlen, sich orientieren können, wenn sie mit dem Kopf unter Wasser sind“, weiß Farkas.

Manche sind der Meinung, dass es ausreicht, wenn die Kids das Schwimmen in der Schule lernen. Aber Farkas gibt zu bedenken: „Der Pflichtschwimmunterricht in der 3. Klasse hat sehr unterschiedliche Qualität.“

Taucherbrillen auf einem Haufen
Am Ende des Kurses!

Bei Wasserfreunde Spandau die Scheu vor Wasser überwinden

Klar ist: Wer die Scheu vor dem Wasser erstmal überwindet, hat großen Spaß. Und es ist ein echtes Erfolgserlebnis. „Psychologisch ist es ein wichtiger Schritt, zu lernen, sich selbst zu überwinden. Von: ‚Kann ich nicht‘ zu ‚Ich versuch`s einfach mal‘. Und dann gehen die Kinder mit breiten Schultern raus und sind stolz.“ Dies sind die Erfahrungen der Wasserfreunde Spandau.

Wir verlosen 2 x 2 VIP Karten für das Champions League Spiel Wasserfreunde Spandau 04 gegen Sintez Kazan (Russland) am 22.02.2020 in Berlin!

Schreiben Sie uns bis zum 17.02.2020  unter dem Stichwort „Wasserfreunde Spandau 04“ eine E-Mail an info@sowohntberlin.de

(Die GewinnerInnen werden am 18.02.2020 per E-Mail informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Ermittlung der GewinnerInnen erfolgt im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung unter allen TeilnehmerInnen.)

Photos © Mirko Seifert I Photos © City Press I Photo Natascha Farkas privat


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