Tempelhof

Wohnen Sie schön - in Tempelhof

12 km lang und schmal wie ein Handtuch, so beschrieb die Berliner Tageszeitung vor einigen Jahren die Topographie des Bezirks. Trotz dieser Maße ist das ursprüngliche Gebiet des Großbezirks Tempelhof-Schöneberg aus der Geschichte Berlins nicht wegzudenken.

Als die „Rosinenbomber“, wie sie im Volksmund genannt wurden, West-Berlin zehn Monate über den Flughafen Tempelhof aus der Luft versorgten, bekam Tempelhof in der Weltöffentlichkeit ein ganz neues Image. Der Flughafen Tempelhof stand damals als Synonym für den Überlebens- und Freiheitswillen von fast 2 Millionen Menschen. Das Luftbrückendenkmal, die „Hungerharke“, am Platz der Luftbrücke erinnert noch heute an die dramatischen Monate vor gut 50 Jahren.

Der Flughafen ist jetzt geschlossen, dennoch entfaltet sich das kulturelle Leben in seinen Hallen wie dem Columbia-Fritz und der Columbiahalle, in denen Konzerte und Events stattfinden. Weiter südlich findet man auf Höhe der Ullsteinstraße ein regelrechtes Kulturzentrum um die und in der UFA-Fabrik mit Musik, Theater, Ausstellungen und zahlreichen Kinderprogrammen. Auf der Trabrennbahn Mariendorf am Mariendorfer Damm kommen alle Spielerseelen bei verschiedenen Pferderennen auf ihre Kosten.

Baulich zeigt der Blick nach Süden heute ein riesiges steinernes Meer. Vor weniger als 100 Jahren wäre der Blick lediglich auf Sandflächen und Wiesen gefallen. Tempelhof ist deshalb als städtisch jung zu bezeichnen. Anders als die Innenstadt hat man sich hier nicht mit den Bausünden des ausgehenden 19. Jahrhunderts und den damit verbundenen sozialen Problemen auseinanderzusetzen. Erst in den 50er Jahren wurde nach städtebaulich modern angesehenen Grundsätzen im großen Stil ein Bauwerk nach dem anderen errichtet. Doch finden sich in und um die alten Dorfkerne von Lichtenrade, Marienfelde, Mariendorf und Tempelhof auch immer wieder beschauliche Einfamilienhaussiedlungen oder Kleingartenkolonien. Für Grün ist im Volkspark Mariendorf oder im Freizeitpark Marienfelde gesorgt.

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