Umweltfreundlich und kostengünstig

30. November 2015

Gewobag startet weiteres Mieterstrom-Projekt in Kreuzberg

  • Zusammen mit der Vattenfall Europe New Energy Services GmbH bietet die Gewobag ihren Mietern in der Reichenberger Straße 33 und 34 ab dem 1. Dezember preiswerten und umweltfreundlich erzeugten Strom an.
  • Das zukunftsweisende Mieterstrom-Projekt hilft, die Klimaschutzziele des Berliner Senats zu erreichen.

Ab dem 1. Dezember können die 41 Gewobag-Haushalte in der Reichenberger Straße 33 und 34, Berlin-Kreuzberg, sogenannten „Quartier-Strom“ beziehen. Dabei handelt es sich um besonders effizient und umweltfreundlich erzeugten Strom, der direkt im Wohngebäude in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) produziert wird. Die Gewobag setzt mit diesem zehnten BHKW in 2015 erneut ein Zeichen für mieterfreundliches Wohnen und leistet einen aktiven Beitrag zur Energiewende.

Gut für die Umwelt – preiswert für die Mieter

Am letzten Sonnabend konnten sich die Bewohner über die Funktionen und den Aufbau der Heizzentrale informieren und sich von den zahlreichen Vorteilen überzeugen. BHKW arbeiten mit einer speziellen Technik, nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Im Vergleich zu einem Heizkessel und Strom aus dem öffentlichen Netz benötigt ein BHKW bis zu einem Drittel weniger Primärenergie bei gleicher Ausbeute an Wärme und Strom. Das ist auch gut für die Umwelt. Denn weniger Energieeinsatz bedeutet eine geringere Belastung der Umwelt mit CO2.

Darüber hinaus können die Mieter bares Geld sparen, denn die Betriebskosten können auch bei steigenden Energiepreisen stabil gehalten oder sogar gesenkt werden. Für den Mieter sind – abhängig von Haushaltsgröße und Tarif – Einsparungen von bis zu 100 Euro pro Jahr möglich. Es bleibt jedoch den Mietern überlassen, ob sie den günstigen Strom beziehen möchten. Jens Goldmund, Geschäftsführer der Gewobag ED, einer Tochtergesellschaft der Gewobag, ist von dem innovativen Angebot überzeugt: „Die Nebenkosten der Mieterinnen und Mieter zu senken ist uns ein wichtiges Anliegen. Dank des BHKW können wir nicht nur Wärme, sondern auch Strom unmittelbar in unser Quartier bringen, und zwar preiswert und umweltfreundlich. Damit beschreiten wir weiter unseren erfolgreichen Weg zur Umsetzung der Gewobag-Energiestrategie.“

Langfristiges Ziel der Gewobag ist die systematische Verbesserung der Energieversorgung ihrer Mietobjekte. Beim Wohnen wird die meiste Energie bei der Wärme- und Warmwasserversorgung verbraucht. Hier liegen die größten Einsparpotenziale, da moderne Heizungsanlagen deutlich energieeffizienter arbeiten. Die Gewobag optimiert durch spezifische Maßnahmen die Energiebilanz und modernisiert nach und nach die Heizungsanlagen. Das nützt dem Klima und hilft, die Klimaschutzziele des Berliner Senats zu erreichen. Aktuell versorgt die Gewobag etwa 4.300 Haushalte mit Quartier-Strom – unter anderem im Falkenhagener Feld und am Spandauer Damm. Erst im Juni konnte gemeinsam mit Vattenfall ein BHKW im Bottroper Weg 8 in Reinickendorf eingeweiht werden, das 1.700 Mietern die umweltfreundliche Wärme liefert. Das Kreuzberger BHKW ist das zehnte in Gewobag-Objekten. Für das Jahr 2016 sind weitere Modernisierungen dieser Art in Berliner Quartieren geplant.


Dr. Gabriele Mittag
Pressesprecherin Gewobag
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