Neue Wohnanlage in Berlin-Marzahn
Auf dem Grundstück an der Hohensaatener Straße 18 in Berlin-Marzahn entsteht bis 2028 ein neues Zentrum für den Kiez: neue Spielflächen für Kinder, mehr grüne Aufenthaltsräume für die Nachbarschaft, eine lebendige Einkaufspassage mit Geschäften des täglichen Bedarfs und 375 moderne Neubauwohnungen mit bezahlbaren Mieten für die Bewohnerinnen und Bewohner. Die bisher auf dem Grundstück beheimateten Geschäfte werden in die neue Anlage integriert.
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Vermietung der Wohnungen beginnen.
Informationen zum Wohnberechtigungsschein (WBS)

Berlin wächst – und mit der Stadt auch der Bedarf an Wohnraum. Als kommunales Unternehmen möchten wir künftig noch mehr bezahlbaren und bedarfsgerechten Wohnraum schaffen.
Das Bauprojekt in der Hohensaatener Straße 18 ist eines von vielen Neubauvorhaben, mit denen wir im Auftrag des Landes Berlin bis 2030 mehr als 10.000 neue Wohnungen realisieren werden – für ein lebenswertes, vielfältiges und leistbares Berlin.
Neben Wohnungen für den klassischen sozialen Wohnungsbau (WBS 100 und WBS 140) entstehen in diesem Bauprojekt auch zahlreiche Wohnungen, die mit dem neuen Wohnberechtigungsschein für mittlere Einkommen (WBS 220) anmietbar sind.
Mit Hilfe des WBS-Rechners können Sie vorab unverbindlich prüfen, welche Art der geförderten Wohnungen für Sie in Betracht kommen und/oder ob Wohnungen ohne Belegungsbindung für Sie relevant sind.
Folgende geförderte Wohnungen werden in diesem Bauprojekt realisiert.
| Belegungsbindung | Größe | Nettokaltmiete | Gesamtmiete |
|---|---|---|---|
| Wohnberechtigungsschein ➜ (nur mit WBS 100 / WBS 140) | 1-Zi.-Whg. 2-Zi.-Whg. 3-Zi.-Whg. 4-Zi.-Whg. | ab 256 € ab 361 € ab 460 € ab 585 € | ab 432 € ab 612 € ab 783 € ab 996 € |
| Wohnberechtigungsschein ➜ (nur mit WBS 160 bis WBS 220) | 1-Zi.-Whg. 2-Zi.-Whg. 3-Zi.-Whg. 4-Zi.-Whg. | ab 347 € ab 482 € ab 625 € ab 794 € | ab 524 € ab 730 € ab 947 € ab 1.205 € |
Projektsteckbrief
| Adresse | Hohensaatener Straße 18, Brodowiner Ring 12679 Berlin |
| Wohnfläche gesamt | 29,80 m² bis 92,43 m² |
| Anzahl Wohnungen | 375 |
| Wohnungen mit WBS | 80 % mietpreis- und belegungsgebundene Neubauwohnungen |
| Gewerbefläche gesamt | 3.419 m2 |
| Anzahl Gewerbeflächen | 6 |
| Anzahl PKW-Stellplätze | 60 (davon 4 behindertengerecht) |
| Anzahl Fahrradabstellplätze | 766 (davon 39 für Sonderfahrer) |
| Baustart | 2026 |
| Gesamtfertigstellung | 2028 |
Weitere Informationen

Der heutige Stadtteil Marzahn-Nord liegt an der Berliner Landesgrenze im Nordosten der Hauptstadt. In den 1980er Jahren entstanden hier die bis heute den Stadtbereich prägenden Großwohnblöcke als einer der letzten Teile des DDR-Wohnungsbauprogramms. Zunächst hieß der Ort Ahrensfelde, die Zuordnung zu Berlin erfolgte erst mit der deutschen Wiedervereinigung.
Nach 1990 durchlief der Stadtteil eine Reihe von schwierigen Jahren, die durch Wegzug von Anwohnern geprägt waren. Das gehört aber längst der Vergangenheit an, die einst recht eintönige Großsiedlung hat sich grundlegend verändert. Mit zahlreichen Maßnahmen wurde das Wohnumfeld attraktiver gestaltet. Parks durchziehen heute den Stadtteil, zwischen den Wohnhäusern wurden Grünflächen und Spielplätze angelegt. In der Nähe der Wohnanlage laden das Wuhletal und die „Gärten der Welt“ zu Ausflügen ein. Das grüne Brandenburger Umland ist ebenfalls nicht weit entfernt.
Die Anbindung an die Berliner Innenstadtbezirke mit dem öffentlichen Personennahverkehr (U-Bahn, S-Bahn, Tram) ist gut. Es gibt im Stadtteil zahlreiche Kitas und Schulen, ebenso Geschäfte und Restaurants. Mehrere Shoppingcenter liegen in der Nähe. Heute ist Marzahn-Nord eine nachgefragte Wohnlage mit modernen und günstigen Wohnungen.

Zwischen den bestehenden Mehrfamilienhäusern war bisher eine offene Baulücke mit einer kleinen Ladenpassage und Parkplätzen. Hier entsteht nun ein U-förmiger Neubau mit drei Gebäudeteilen. Die Bauhöhen sind gestaffelt – es entstehen bis zu 17 Geschosse.

Das Erdgeschoss des gesamten Neubaus wird gewerblich genutzt – für Einzelhandel und Dienstleistungen. Darüber liegen die Obergeschosse mit Mietwohnungen. Das Dachgeschoss ist jeweils als Staffelgeschoss ausgebildet. Vier Treppenhäuser mit Aufzug erschließen die oberen Etagen. Unter jedem der drei Gebäudeteile gibt es einen Keller mit den haustechnischen Anlagen. Von den Neubauten wird ein Grünbereich umschlossen, der den Bewohnern vorbehalten ist. Hier entstehen Spiel- und Erholungsflächen.

Direkt gegenüber der Wohnanlage liegt eine gepflegte öffentliche Parkanlage mit großen Bäumen, verschiedenen Spielgeräten und einem Beachvolleyball-Feld.

Die Einwohnerschaft von Berlin wächst seit Jahren und mit diesem Anwachsen nimmt auch der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen zu. Eine der Möglichkeiten, dem zu begegnen, ist die Verdichtung bereits bestehender Wohngebiete, das Bauen im Bestand.
Das hat einige Vorteile. So ist der Standort als Wohnort schon sozial gefestigt. Es gibt bereits eine Erschließung mit dem öffentlichen Personennahverkehr; Einzelhandel und Gastronomie, Kindergärten und Schulen sind ebenfalls vorhanden.
Aber Bauen mitten in einem bereits bevölkerten Stadtbereich bedeutet für die Anwohner auch Belastung und Veränderung. Zunächst bringt die Baustellensituation für einige wenige Jahre Einschränkungen, Baustellenverkehr und Baulärm mit sich. Langfristig ändert sich für die Anwohner ihr Wohnumfeld. Flächen werden anders genutzt, der gewohnte Ausblick verschwindet. Die vertraute Situation verändert sich.
Deshalb ist Bauen als Nachverdichtung nicht nur städtebaulich und architektonisch eine Herausforderung. Auch die Anwohner müssen in diesem Prozess mitgenommen werden. Es gilt, die kurzfristigen Belastungen durch die Baustelle möglichst gering zu halten. Und die Neugestaltung des Wohnumfeldes sollte trotz aller Veränderungen so geschehen, dass die Nachverdichtung auch für die Anwohner eine Reihe von positiven Aspekten mit sich bringt. Die Gewobag als landeseigenes Wohnungsunternehmen sieht sich hier besonders in der Pflicht.

Einzelhandel und Dienstleistungen
An der Hohensaatener Straße stand bisher die Kleeblatt-Passage mit verschiedenen Angeboten an Einzelhandel und Dienstleistungen. Die Passage wird durch den Neubau ersetzt. Allerdings wird das Erdgeschoss vollständig gewerblich genutzt werden, sodass weiterhin ein größeres wohnortnahes Angebot bestehen wird. Hier wird dann auch der PENNY-Markt wieder einziehen. Während der Bauphase bleiben die Apotheke und der REWE-Markt in Betrieb. Sie werden in temporären Bauten auf dem benachbarten „Stadtplatz am Glambecker Ring“ öffnen.
Parkraum und Stellplätze
Eine Verminderung der Zahl öffentlicher PKW-Stellplätze soll vermieden werden. Hier läuft noch der Abstimmungsprozess mit dem Bezirksamt zur endgültigen Organisation.
Baulärm
Mit einer Reihe von Maßnahmen wird versucht, den Baulärm zu reduzieren. So werden in größerem Umfang Fertigteile zum Einsatz kommen, die vor Ort lediglich montiert werden müssen. Darüber hinaus gilt selbstverständlich das Landes-Immissionsschutzgesetz (LImschG), das zum Beispiel die Einhaltung der Nachtruhe beinhaltet, auch für unsere Baustelle.
Kindergärten und Schulen
In die 375 neuen Wohnungen im Stadtteil werden auch viele Kinder einziehen. Deshalb wurde vorab mit dem Stadtplanungsamt die bestehende Situation der Kitas und Schulen besprochen. Es wird eine ausreichende Anzahl an Kita- und Schulplätzen geben.
Ökologie und Nachhaltigkeit waren noch nie so wichtige Themen in Städtebau und Architektur wie heute. Das gilt sowohl für das Gesamtkonzept einer neuen Wohnanlage als auch für eine Vielzahl von gestalterischen und technischen Details.
An den Gebäuden:
- Begrünung der gesamten Dachflächen
- 33 % der Dachflächen mit Photovoltaikanlagen
- außen liegende Sonnenschutzelemente an den Fassaden
In den Außenanlagen:
- Regenwasserversickerung in das Grundwasser über Mulden und Rigolen im Innenhof
- Erhaltung des Baumbestands
- Neupflanzung von einheimischen und möglichst klimaresilienten Baumarten
- Berücksichtigung von Lebensräumen für Vögel und Insekten


Ausstattung der Wohnungen:
- Fußbodenheizung
- Balkon oder Terrasse
- offene Küche
- Bäder mit bodengleicher Dusche oder Badewanne
- Abstellraum
- außen liegender Sonnenschutz
Wohnung und Wohnungsgrößen
Bauteil 1
| Anzahl | Wohnungstyp | Wohnflächen |
|---|---|---|
| 41 | 1-Zimmer-Wohnung | 29,8 bis 43,75 m² |
| 52 | 2-Zimmer-Wohnung | 38,8 bis 59,9 m² |
| 58 | 3-Zimmer-Wohnung | 63,1 bis 75,9 m² |
| 28 | 4-Zimmer-Wohnung | 83,6 bis 87,0 m² |
Bauteil 2
| Anzahl | Wohnungstyp | Wohnflächen |
|---|---|---|
| 25 | 1-Zimmer-Wohnung | 36,65 bis 44,87 m² |
| 67 | 2-Zimmer-Wohnung | 57,31 bis 64,42 m² |
| 49 | 3-Zimmer-Wohnung | 62,94 bis 75,25 m² |
| 15 | 4-Zimmer-Wohnung | 79,47 bis 92,43 m² |
Bauteil 3
| Anzahl | Wohnungstyp | Wohnflächen |
|---|---|---|
| 19 | 1-Zimmer-Wohnung | 30,75 bis 49,11 m² |
| 6 | 2-Zimmer-Wohnung | 50,8 bis 61,5 m² |
| 5 | 3-Zimmer-Wohnung | 66,2 m² |
| 10 | 4-Zimmer-Wohnung | 86,03 bis 87,54 m² |
Kontaktformular
Kontaktformular für das Bauprojekt Hohensaatener Straße 18
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