Die Wohnanlage an der Wassertorstraße 65 und der Bergfriedstraße 17 und 19 wurde zwischen 1968 und 1970 nach Plänen des Architekten Werner Düttmann errichtet. Mit 287 Wohnungen und mehreren Gewerbeflächen prägt die Wohnanlage das Quartier rund um den Wassertorplatz in Berlin-Kreuzberg.
Luftbild Standort

3. Bauabschnitt
Wassertorstr. 65 (Haus 1-2)
2. Bauabschnitt
Bergfriedstr. 19 (Haus 3-4)
1. Bauabschnitt
Bergfriedstr. 17/19 (Haus 5-6)
Projektsteckbrief
| Quartier/Adresse | Wassertorstraße 65 / Bergfriedstraße 17, 19 in 10969 Berlin |
| Baujahr | 1968-1970 |
| Anzahl Wohneinheiten | 278 |
| Wohnfläche gesamt | 18.066 m² |
| Gewerbefläche gesamt | 932 m² |
| Baustart | 2026 |
| Fertigstellung | mehrere Bauabschnitte, Gesamtfertigstellung geplant Ende 2029 |
| Maßnahmen | – Energetische Sanierung von Fassaden, Dächern, Fenstern, Schaufenstern und Außentüren sowie Installation von Photovoltaik – Schadstoffsanierung in Wohnungen und Fluren: Schadstoffhaltige Materialien werden fachgerecht entfernt, dauerhaft gesichert und betroffene Bodenbeläge erneuert – Erneuerung der Trinkwasserleitungen und der Warmwasserbereitung für Bäder und Küchen – Modernisierung der Elektroinstallationen, Zähleranlagen und Multimedia-Infrastruktur – Modernisierung der Bäder einschließlich neuer Lüftung in innenliegenden Bädern – Instandsetzung der Balkone einschließlich Bodenaufbau, Abdichtung, Entwässerung und Geländern – Renovierung der Etagenflure sowie Erneuerung der Klingelanlagen – Verbesserung des Brand-, Schall- und Blitzschutzes sowie der Rauchableitung in den Treppenhäusern – Neues Beleuchtungskonzept für mehr Sicherheit in den Gebäuden und Außenanlagen – Verbesserung der Barrierefreiheit im Erdgeschoss durch Rampen, barrierefreie WCs und entsprechend ausgewiesene Pkw-Stellplätze – Teilweise Zusammenlegung und Anpassung von Gewerbeflächen für neue Nutzungen – Instandsetzung und Anpassung der Außenanlagen mit neuen Fahrrad- und Müllstellplätzen sowie Ersatzpflanzungen |
Projektbeschreibung
Die Gewobag wird die Gebäude umfassend modernisieren und für die kommenden Jahrzehnte weiterentwickeln. Vorgesehen sind die energetische Sanierung von Fassaden, Dächern, Fenstern und Außentüren sowie eine abschnittsweise Schadstoff- und Strangsanierung. Im Zuge der technischen Erneuerung werden unter anderem die Trinkwasserleitungen, die dezentrale Warmwasserbereitung und die Elektroverteilungen modernisiert, eine zeitgemäße Multimedia-Infrastruktur geschaffen sowie innenliegende Bäder mit einer mechanischen Lüftung ausgestattet.
Darüber hinaus werden die Bäder erneuert sowie Balkone, Flure, Gemeinschaftsbereiche und Außenanlagen instandgesetzt und weiterentwickelt. Maßnahmen zum Brand- und Schallschutz sowie ein neues Beleuchtungskonzept sollen zusätzlich zur Sicherheit und zu einem angenehmen Wohnumfeld beitragen.
Auch die Barrierefreiheit wird verbessert: Unter anderem werden Rampen in den Eingangsbereichen, barrierefreie WCs und entsprechend ausgewiesene Stellplätze geschaffen. Gewerbeflächen im Erdgeschoss werden teilweise neu geordnet, zusammengelegt und für veränderte Nutzungen angepasst. Ergänzend entstehen neue Fahrrad- und Müllstellplätze, während die Außenanlagen an die künftigen Anforderungen angepasst werden.
Ziel ist es, die Bausubstanz langfristig zu sichern, den Energiebedarf zu senken und die Wohnqualität nachhaltig zu verbessern. Die Arbeiten erfolgen schrittweise in mehreren Bauabschnitten.
