Einkaufs- und Freizeitcenter mit Bowling-Aufschrift und großem „Frick“-Schild, davor mehrere parkende Autos und Bäume bei Sonnenschein.Eingang eines Einkaufs- und Freizeitcenters mit Bowling-Aufschrift und großem „Frick“-Schild, umgeben von Bäumen und Hochhäusern.

Das Tal-Center. Ein Quartier entwickelt sich weiter

Das Tal-Center ist ein wichtiger Ort im Alltag vieler Menschen in Marzahn.  

Hier wird eingekauft, man trifft Nachbarinnen und Nachbarn, erledigt Besorgungen oder geht zum Arzt. Für viele Menschen gehört das Tal-Center selbstverständlich zum Leben im Quartier.
Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an unsere Stadt. Berlin wächst. Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum steigt. Auch die Ansprüche an Nahversorgung, Gesundheitsangebote, Barrierefreiheit, Freiräume und Aufenthaltsqualität entwickeln sich weiter. 

Das Tal-Center neu zu denken, bietet die Chance, diesen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.  

Visualisierung eines belebten Quartiersplatzes: Menschen flanieren vor einer „Apotheke“, sitzen auf Bänken, Kinder und Hunde beleben die Szene.

Das Tal-Center, ein Baustein für die Zukunft des Quartiers

Mit der Neuausrichtung des seit 2020 laufenden Bebauungsplanverfahrens wurde im Mai 2024 ein wichtiger Impuls gesetzt, das Tal-Center ganzheitlich neu zu entwickeln. Nach der frühzeitigen Bürgerbeteiligung im Februar 2026 zeichnen sich bereits die Leitgedanken dieser Entwicklung ab. 

Wohnen
Berlin braucht Wohnungen für alle Menschen, die mitten im Leben stehen und auf dem angespannten Wohnungsmarkt kaum noch bezahlbare Wohnungen finden.
Am Tal-Center ist daher die Errichtung leistbarer Wohnungen vorgesehen. Durch unterschiedliche Förderwege sollen Menschen mit verschiedenen Einkommen Zugang zu bezahlbarem Wohnraum erhalten. Ziel ist eine vielfältige Nachbarschaft mit Familien, Singles, älteren Menschen und jungen Haushalten. 

Nahversorgung
Das Tal-Center bleibt auch künftig ein wichtiger Versorgungsstandort für das Quartier. Im Zuge der Entwicklung entstehen moderne Flächen für Angebote des täglichen Bedarfs, soziale Angebote und Dienstleistungen. Dabei wollen wir bestehende Strukturen sichern, weiterentwickeln und so die Nahversorgung langfristig sichern.

Gesundheit
Eine gute medizinische Versorgung gehört zu einem ganzheitlich gedachten und gesunden Quartier.
Deshalb wird im Rahmen der Entwicklung angestrebt, Flächen für gesundheitsbezogene Nutzungen wie Arztpraxen oder therapeutische Angebote vorzusehen. 

Freiräume 
Nicht nur Gebäude prägen ein Quartier. Ebenso wichtig sind Orte zum Verweilen, für Begegnungen und sichere Wege. Deshalb sollen öffentlich zugängliche Freiräume, begrünte Aufenthaltsbereiche, Spiel- und Erholungsflächen und attraktive Wegeverbindungen ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung werden. Nach aktuellem Planungsstand ist eine Tiefgarage in das Konzept integriert.

Projektsteckbrief

AdresseOberweißbacher Straße 2–9, 12687 Berlin
Anzahl Wohnungenca. 625
Anzahl Gewerbeflächenca. 15
Baustartvoraussichtlich Ende 2027
Gesamtfertigstellungvoraussichtlich Oktober 2030

Weitere Informationen

Stadtplan mit Fortuna Park zwischen Wuhletalstraße, Mehrower Allee und Blumberger Damm, umgeben von Parks, Bus- und Tramlinien.

Marzahn-Nord verbindet die Vorzüge eines etablierten Wohnquartiers mit einer guten Anbindung an die Berliner Innenstadt. Der Standort des Tal-Centers liegt direkt am Fortuna Park und in unmittelbarer Nähe zur Neuen Wuhle mit ihren weitläufigen Grün- und Erholungsflächen. Auch die Gärten der Welt sowie zahlreiche Sport- und Freizeitangebote befinden sich in der Umgebung. 

Das Quartier zeichnet sich durch kurze Wege aus. Schulen, Kindertagesstätten, medizinische Einrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten und Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs sind gut erreichbar. Die Straßenbahnlinien M8 und 16 verbinden den Standort direkt mit den umliegenden Stadtteilen und wichtigen Umsteigepunkten. 

Marzahn-Nord hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Heute ist das Quartier für viele Menschen ein attraktiver Wohnort mit einer gewachsenen Nachbarschaft, großzügigen Freiräumen und einer vertrauten sozialen Infrastruktur. Die Entwicklung des Tal-Centers knüpft an diese Qualitäten an und soll dazu beitragen, den Standort auch künftig als lebendigen Mittelpunkt des Quartiers zu stärken. 

Vorhandene Qualitäten stärken
Der Bau neuer Wohnungen und Quartiere findet in Berlin zunehmend dort statt, wo bereits eine gute Infrastruktur vorhanden ist. Dieses Prinzip wird als Bauen im Bestand bezeichnet. Bestehende Wohnquartiere verfügen häufig über eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie über Einrichtungen des täglichen Bedarfs wie Kindertagesstätten, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen. 
 
Das Tal-Center ist ein solcher Standort. Seine Weiterentwicklung bietet die Chance, bestehenden Wohnraum sinnvoll zu ergänzen und den Standort langfristig als zentralen Quartiersbaustein weiterzuentwickeln. Dabei geht es nicht nur um neuen Wohnraum, sondern auch darum, Nahversorgung, Gesundheitsangebote, Freiräume und Aufenthaltsqualität für das Quartier zukunftsfähig zu gestalten. 

Kurzfristige Veränderungen während der Bauzeit
Die Entwicklung eines neuen Quartiers lässt sich nicht ohne Bauarbeiten umsetzen. Während der Bauzeit wird es daher zeitweise zu Einschränkungen kommen. Dazu können unter anderem Baustellenverkehr, Baulärm oder veränderte Wegeführungen gehören. Je nach Baufortschritt können auch einzelne Bereiche oder Angebote vorübergehend nicht oder nur eingeschränkt nutzbar sein.

Die Gewobag ist sich bewusst, dass dies den Alltag der Menschen im Quartier beeinträchtigen kann. Deshalb werden Bauabläufe und Logistik so geplant, dass unvermeidbare Einschränkungen möglichst gering gehalten und die Auswirkungen auf die Nachbarschaft so weit wie möglich reduziert werden. 

Blick über dichtes Grün auf ein großes Stadtviertel mit vielen Wohnblocks und Hochhäusern unter klarem, sonnigem Himmel.
Blick auf Marzahn-Nord

Langfristige Veränderungen
Die Weiterentwicklung eines Quartiers verändert auch das Wohnumfeld der Menschen, die dort leben. Neue Gebäude, veränderte Wegebeziehungen, zusätzliche Freiräume sowie eine Weiterentwicklung der Infrastruktur prägen das Quartier langfristig. Gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten für Wohnen, Versorgung und Aufenthaltsqualität. Solche Veränderungen vollziehen sich über viele Jahre und gehen mit unterschiedlichen Erwartungen an die Entwicklung des Quartiers einher. Ziel ist es, den Standort behutsam weiterzuentwickeln und seine Funktion als lebendigen Quartiersbaustein langfristig zu stärken. 

Im Austausch mit dem Quartier – Anwohnerbeteiligung
Die Entwicklung des Tal-Centers betrifft viele Menschen, die heute bereits im Quartier leben und künftig auch diejenigen, die hier wohnen werden. Deshalb ist es uns wichtig, den Planungsprozess transparent zu begleiten und frühzeitig mit der Nachbarschaft im Austausch zu sein.
Die frühzeitige Beteiligung im Bebauungsplanverfahren hat gezeigt, welche Themen die Menschen vor Ort besonders bewegen. Diese Hinweise nehmen wir ernst und berücksichtigen sie im Rahmen der weiteren Projektentwicklung sowie in den Bereichen, auf die die Gewobag Einfluss nehmen kann.
Auch über die gesetzlich vorgesehenen Beteiligungsverfahren hinaus strebt die Gewobag an, den Dialog mit der Nachbarschaft fortzuführen. Soweit es der Planungsstand zulässt, sollen hierfür geeignete Beteiligungsformate entwickelt werden – insbesondere bei der Gestaltung von Freiräumen und Aufenthaltsbereichen. Über entsprechende Möglichkeiten informieren wir rechtzeitig. 

Die Entwicklung eines vertrauten Ortes wirft Fragen auf
Wer viele Jahre in einem Quartier lebt, kennt seine Wege, seine Treffpunkte und seine Nachbarschaft. 
Im Rahmen der bisherigen Beteiligung sowie in Gesprächen vor Ort wurden immer wieder ähnliche Themen angesprochen. 

Viele Menschen fragen sich beispielsweise: 

  • Bleiben Einkaufsmöglichkeiten erhalten? 
  • Wie entwickelt sich die medizinische Versorgung? 
  • Wird das Quartier zu dicht bebaut? 
  • Wie verändern sich Freiräume und Grünflächen? 
  • Reichen Kitas, Schulen und andere Einrichtungen aus? 
  • Wie werden Wege sicher und barrierefrei gestaltet? 
  • Wer wird künftig hier wohnen? 

Diese Fragen nehmen wir ernst. Viele davon sind Bestandteil der laufenden Planungen und werden gemeinsam mit dem Bezirk und weiteren Fachbeteiligten betrachtet. 

Belebter Platz mit Menschen vor Drogerie, Apotheke und Supermarkt; Frau trägt volle Einkaufstüten,
Vom Supermarkt bis zum Dienstleistungsangebot, das Tal-Center bleibt zentraler Versorgungsstandort für die Nachbarschaft | © ioo Planungsgesellschaft mbH
Visualisierung eines grünen Quartiersplatzes: vor „Kiez Kaffee“ sitzen Menschen unter Sonnenschirmen, andere flanieren, Kinder spielen.
Mögliche Gestaltung des Hauptplatzes: Ein Café mit Außensitzbereich, begrünte Freiräume und Aufenthaltsbereiche schaffen Orte für Begegnung und Erholung und verdeutlichen das Ziel, hier künftig einen lebendigen Quartiersplatz mit hoher Aufenthaltsqualität zu entwickeln, als Rahmen für eine gute Nachbarschaft. | © ioo Planungsgesellschaft mbH

Mit der Entwicklung des Tal-Centers soll Wohnraum für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen entstehen. Nach aktuellem Planungsstand ist ein hoher Anteil geförderter Wohnungen vorgesehen, die sich an verschiedene Förderwege von niedrigen bis mittleren Einkommen richten.

Dazu gehören neben den klassischen Förderprogrammen auch Wohnungen im Förderweg WBS 220. Dieser richtet sich an Menschen mit mittleren Einkommen. Auch viele Berufstätige, beispielsweise aus dem Gesundheitswesen, dem Einzelhandel, dem Handwerk, der Kinderbetreuung oder dem öffentlichen Dienst, können die Voraussetzungen für einen Wohnberechtigungsschein erfüllen. So ist eine vierköpfige Familie mit einem monatlichen Nettoeinkommen von bis zu 5.000 Euro für den WBS 220 berechtigt. Ziel ist eine vielfältige Nachbarschaft, in der Menschen unterschiedlicher Generationen, Lebenssituationen und Einkommen gemeinsam wohnen können.

Gute Quartiere entstehen nicht allein durch Gebäude.
Sie entstehen dort, wo Menschen gern wohnen, sich begegnen und ihren Alltag gut gestalten können. Die Entwicklung des Tal-Centers soll deshalb mehr sein als ein Neubauprojekt. Sie bietet die Chance, 

  • bezahlbaren Wohnraum zu schaffen,
  • die Nahversorgung langfristig zu sichern,
  • Gesundheitsangebote zu stärken,
  • Freiräume aufzuwerten,
  • neue Wegeverbindungen zu schaffen
  • und das Quartier insgesamt weiterzuentwickeln. 

Dabei ist uns bewusst, dass nicht jede Frage heute bereits abschließend beantwortet werden kann. Viele Entscheidungen werden im weiteren Planungsprozess getroffen.

Visualisierung eines Wohnquartiers mit mehreren orangefarbenen Hochhäusern, Grünflächen und Wegen, eingebettet in eine lockere Stadtbebauung.
Weiterentwicklung des Tal-Centers | © ioo Planungsgesellschaft mbH

Die Entwicklung des Tal-Centers ist ein mehrjähriger Prozess. Viele Schritte greifen dabei ineinander. Von den ersten städtebaulichen Überlegungen über Fachgutachten und das Bebauungsplanverfahren bis hin zur Detailplanung, baulichen Umsetzung und schrittweisen Fertigstellung des neuen Quartiers. 

Der aktuelle Planungsstand

✔ Bebauungsplanverfahren hat begonnen
✔ Auswertung der frühzeitigen Beteiligung erfolgt
✔ Fachgutachten werden erstellt
✔ Abstimmung mit Bezirk und Fachbehörden

Im weiteren Verlauf folgen unter anderem

  • weitere Konkretisierung der Planung, 
  • Offenlage des Bebauungsplans, 
  • Ausarbeitung der Gebäude- und Freianlagen, 
  • Vorbereitung der Umsetzung, 
  • Schrittweise Fertigstellung und Inbetriebnahme. 

Über wichtige Entwicklungen informieren wir. 

Hinweis: Alle Informationen entsprechen dem aktuellen Planungsstand und werden bei relevanten Änderungen aktualisiert. 

Sind Sie an einer Wohnung interessiert?

Bitte füllen Sie das Kontaktformular unverbindlich aus. Wir informieren Sie, sobald wir mit der Vermietung der Wohnungen beginnen.

Informationen zum Wohnberechtigungsschein (WBS)

Kontaktformular

Kontaktformular für das Bauprojekt Das Tal-Center. Ein Quartier entwickelt sich weiter

* Pflichtangaben – diese Felder sind auszufüllen bei allgemeinem Interesse für die Aufnahme in die Mietinteressentendatei. Bei konkretem Anmietwunsch bitte auch alle anderen Felder ergänzen

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