Die wirksamsten Tipps für MieterInnen:
So bleibt Ihre Wohnung auch an heißen Tagen möglichst kühl.

Die Sommer in Berlin werden heißer
Temperaturen von deutlich über 30 Grad sind keine Seltenheit mehr und auch nachts bleibt es in der Stadt oft warm. Auch Wohnungen können sich bei sommerlicher Hitze schnell aufheizen.
Doch schon mit einfachen Maßnahmen können Sie die Hitze spürbar reduzieren. Hier sind die wichtigsten Tipps, damit die Wohnung an heißen Tage möglichst kühl bleibt.
- Tagsüber Fenster geschlossen halten
Wenn es draußen wärmer ist als in der Wohnung, gelangt durch geöffnete Fenster zusätzliche Wärme hinein. Halten Sie die Fenster deshalb tagsüber möglichst geschlossen – insbesondere während längerer Hitzeperioden. Kurzes Lüften ist weiterhin sinnvoll, etwa nach dem Kochen oder Duschen, um warme und feuchte Luft nach draußen zu lassen.
- Morgens und nachts richtig lüften
Nutzen Sie die kühleren Stunden des Tages zum Lüften: Am besten öffnen Sie morgens und abends beziehungsweise nachts mehrere gegenüberliegende Fenster gleichzeitig. So entsteht Durchzug und die warme Raumluft kann schnell entweichen. Schließen Sie die Fenster wieder, sobald die Außentemperatur steigt. - Räume rechtzeitig abdunkeln
Sonnenschutz sollte geschlossen werden, bevor direkte Sonne ins Zimmer fällt. Wer wartet, bis der Raum bereits aufgeheizt ist, verschenkt den größten Effekt.
Besonders wirksam ist außenliegender Sonnenschutz, weil die Hitze gar nicht erst ins Zimmer gelangt. Aber auch innenliegende Rollos, Vorhänge oder Jalousien reduzieren die Wärme spürbar. - Sonnenschutzfolien als günstige Ergänzung
Sonnenschutzfolien werden direkt auf die Fensterscheibe aufgebracht und können den Wärmeeintrag durch Sonneneinstrahlung reduzieren. Gleichzeitig bleibt Tageslicht im Raum.
Für Mietwohnungen können innenliegende Folien eine praktische Lösung sein, da sie sich in vielen Fällen wieder entfernen lassen. Je nach Art der Verglasung kann jedoch eine fachliche Beratung sinnvoll sein. - Ventilator richtig einsetzen
Ventilatoren senken die Raumtemperatur nicht, sorgen durch die Luftbewegung dafür, dass sich die Wärme auf der Haut weniger stark anfühlt. Dabei verbrauchen sie in der Regel deutlich weniger Strom als mobile Klimageräte.
Besonders angenehm ist der Einsatz, wenn die Wohnung morgens oder nachts bereits gut durchgelüftet wurde. Richten Sie den Ventilator dabei möglichst so aus, dass er die kühlere Luft im Raum verteilt. - Wärmequellen im Haushalt reduziere
Auch Haushaltsgeräte geben während des Betriebs Wärme an den Raum ab. Schalten Sie Fernseher, Computer und andere Geräte deshalb möglichst vollständig aus, wenn Sie sie nicht benötigen.
An besonders heißen Tagen kann es außerdem helfen, Herd und Backofen möglichst wenig zu nutzen. Leichte, kalte Mahlzeiten oder das Grillen im Freien sind nicht nur angenehm, sondern vermeiden zusätzliche Wärme in der Wohnung. - Teppiche und schwere Textilien reduzieren
Auch Textilien können Wärme im Raum speichern. An heißen Tagen kann es deshalb angenehm sein, Teppiche vorübergehend wegzuräumen und schwere Vorhänge durch leichtere Stoffe zu ersetzen. Auch bei der Bettwäsche sorgen dünne, atmungsaktive Materialien für mehr Komfort. - Pflanzen als natürliche Helfer
Zimmerpflanzen können das Raumklima angenehmer machen. Über ihre Blätter geben sie Feuchtigkeit an die Raumluft ab und können dadurch leicht kühlend wirken. Besonders wichtig ist an heißen Tagen aber: Pflanzen ersetzen keinen Sonnenschutz und regelmäßiges Lüften. Stellen Sie sie möglichst an einen hellen, aber nicht dauerhaft der prallen Sonne ausgesetzten Platz.
