Neubau und Modernisierung: Gewobag erhält 58 Millionen Euro-Kredit von der GLS Bank

11. Juni 2026

Die sozial-ökologische Bank und das landeseigene Wohnungsbauunternehmen haben ihren ersten Kreditvertrag über 58 Millionen Euro unterzeichnet. Das Darlehen finanziert zukünftig energetische Modernisierungsmaßnahmen, mit denen die CO₂-Emissionen im Gebäudebestand der Gewobag reduziert und Wohnraum gleichzeitig bezahlbar bleiben soll.

„Wir haben in unserer Wirtschaftsweise vor allem die sozialen Fundamente im Blick. Zusammen mit der Gewobag wollen wir dazu beitragen, dass Menschen gesunden und bezahlbaren Wohnraum haben.“  Aysel Osmanoglu, Vorständin der GLS Bank

Markus Terboven, Mitglied im Vorstand der Gewobag: „Mit der GLS Bank haben wir einen verlässlichen, werteorientierten Finanzierungspartner an unserer Seite, der soziale Verantwortung und Gemeinwohlorientierung ebenso in seiner DNA verankert hat wie die Gewobag. Gemeinsam wollen wir die CO₂-Emissionen unseres Bestands deutlich senken und Wohnen bezahlbar halten: durch gezielte energetische Modernisierungen für klimafreundliches, nachhaltiges und zukunftsfähiges Wohnen in Berlin.“

Die Gewobag gehört zu den größten kommunalen Wohnungsbauunternehmen Deutschlands und verfolgt ehrgeizige Klimaziele: Bis 2045 strebt das Unternehmen an, seinen Gebäudebestand klimagerecht zu gestalten. Dafür sind bis zum Jahr 2035 bereits rd. 1,4 Mrd. € in der Wirtschaftsplanung berücksichtigt. Sieben große Quartiere mit rd. 14.000 Wohnungen werden in dieser Zeit umfassend erneuert.

Daneben ist der Neubau von Wohnungen ein wesentlicher Baustein zur Sicherung preiswerten Wohnraums in Berlin: Zum Abschluss des Jahres 2025 befanden sich mehr als 3.500 Wohnungen im Bau. Rund 70 Prozent aller neu vermieteten Wohnungen gingen an Haushalte mit Wohnberechtigungsschein.

Die GLS Bank verbindet mit der Gewobag dabei insbesondere das Verständnis, dass Immobilien nicht nur der Rendite dienen. Sie sind ein Lebensraum vieler Menschen, Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und gesellschaftliche Infrastruktur. Für die GLS Bank ist die Finanzierung ein weiteres Beispiel dafür, wie nachhaltige Finanzwirtschaft konkret zur Transformation von Städten beitragen kann.

Zwei Personen in Businesskleidung sitzen am Tisch vor Vertragsunterlagen, halten Stifte in der Hand, Hintergrund ist ein grauer Vorhang.
GLS Bank Vorständin Aysel Osmanoglu und Gewobag-Vorstandsmitglied Markus Terboven haben den Kreditvertrag am Donnerstag besiegelt. | Foto: City-Press

Über die GLS Bank

Die GLS Bank gibt es seit 1974. Sie ist die älteste und größte nachhaltige Bank Deutschlands. Die rund 378.000 Kund*innen bilden eine Gemeinschaft, die sich auf Werte stützt. Sie finanziert ausschließlich sozial-ökologische Projekte und Unternehmen aus den Branchen Erneuerbare Energien, Ernährung, Nachhaltige Wirtschaft, Wohnen, Bildung und Kultur sowie Soziales und Gesundheit.

Die GLS Bank ist eine Onlinebank mit allen Angeboten, die sich Kund*innen wünschen. Neben Bochum gibt es Standorte in Berlin, Frankfurt, Stuttgart, München, Freiburg und Hamburg.

Über die Gewobag

Die Gewobag gehört mit rund 76.000 Wohnungen und mehr als 150.000 MieterInnen zu den größten Immobilienunternehmen der Hauptstadt und bundesweit. Bis 2030 will das landeseigene Wohnungsbauunternehmen seinen Bestand durch Neubau um rund 10.000 Wohnungen erweitern. Hier geht’s zum Onlinemagazin: www.sowohntberlin.de / Mehr Informationen über die Gewobag unter: www.gewobag.de