Checkliste zum Hitzeschutz: Was hilft – und was wird überschätzt?

Sehr sinnvoll:

  • Nachtlüftung (Quer- und Durchzugslüften in den kühlen Stunden)
  • Außenliegender Sonnenschutz (Jalousien, Rollläden, Markisen)
  • Ventilatoren
  • Sonnenschutzfolien als Ergänzung bei unzureichendem Sonnenschutz

Mit Einschränkungen sinnvoll:

  • Mobile Klimageräte (sogenannte Monoblock-Geräte) können Räume kühlen, sind aber oft laut und weniger effizient. Wichtig ist eine gute Abdichtung rund um den Abluftschlauch – sonst strömt warme Außenluft nach und der Effekt verpufft.

Weniger geeignet oder nur kurz wirksam:

  • Dauerlüften bei großer Hitze (z. B. 35 Grad Außentemperatur) bringt zusätzliche heiße Luft hinein, statt zu kühlen.
  • Nasse Handtücher in der Wohnung sorgen zwar kurzfristig für Verdunstungskälte, erhöhen aber die Luftfeuchtigkeit. Wird sie zu hoch, steigt das Schimmelrisiko und die Luft wirkt drückend und unangenehm. Ideal sind etwa 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit; ein Thermo-Hygrometer schafft Klarheit.