In der Übergangsphase zum Winter kommt es immer wieder vor, dass sich Mieter über nicht ausreichend warme Heizkörper beklagen. Die Sorge vor einem technischen Defekt ist zumeist jedoch unbegründet. Hintergrund ist, dass die Heizwassertemperatur an die Außentemperatur gekoppelt ist. Bei steigenden Temperaturen bleiben dadurch auch die Heizelemente lauwarm.
Zwischen 23 Uhr abends und 6 Uhr morgens wird zudem die sogenannte Vorlauftemperatur reduziert. Auch das verringert die Heizleistung leicht. Angst vor kühlen Nächten braucht dennoch niemand zu haben. Die Absenkung führt in der Regel nicht zu einer erheblichen Auskühlung des Gebäudes, da Wärme in Wänden und
Möbeln gespeichert ist. Der Einfluss auf die Raumtemperatur ist dadurch
sehr gering. Dieses Verfahren leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und
hilft zugleich, die Betriebskosten zu senken.