- Gewobag und Stiftung Berliner Leben feiern großformatiges Wandbild mit Beteiligung im Quartier Heerstraße Nord
Im Quartier Heerstraße Nord wurde heute die wohl bunteste und lebendigste Kunst-Vernissage Berlins gefeiert. Mit einem Hip-Hop-Battle, Kinder-Experimenten, Basteln, Malen und Graffiti-Aktionen luden die Gewobag und ihre Stiftung Berliner Leben kleine und große Bewohnerinnen und Bewohner zum Quartiersfest zwischen Magistratsweg 10 und Maulbeerallee 47 ein, um das 50 Meter hohe Wandbild „Love Letters in the City“ zu feiern.
Das Besondere: 452 Menschen aus dem Quartier haben sich mit Ideen am Entwurf der international bekannten Künstlerin Jumu Monster beteiligt. Über den Sommer luden verschiedene Mitmachstände vor Ort sowie eine digitale Karte Interessierte ein, von ihren Lieblingsplätzen und -aktivitäten im Quartier zu erzählen und so das Bild mitzugestalten.
Markus Terboven, Vorstandsmitglied der Gewobag und Vorsitzender der Stiftung Berliner Leben: „Die gemeinsamen Ideen für die ONE WALL und der umfassende Beteiligungsprozess sind mehr als reine Gestaltungsschritte – sie sind Ausdruck gelebter Teilhabe, die Zusammenhalt fördert und den sozialen Raum hier im Quartier neu definiert. Wir haben hier ein starkes Zeichen für Miteinander und Kreativität gesetzt und darauf bin ich stolz.“
„Das Projekt verbindet künstlerische Expertise mit lokaler Beteiligung und ist dabei so viel mehr: Mit dem Blick an diese Wand erfahren wir auch etwas über die Geschichte der Menschen, die hier leben. Es ist ihre Wand und es sind ihre Geschichten. Ich freue mich, dass sie diese mit uns teilen, und wünsche mir, dass der Spirit und Zusammenhalt, der hier im kreativen Miteinander deutlich spürbar war, noch lange im Quartier wahrnehmbar sein wird,“ ergänzt Malte Bädelt, Mitglied im Vorstand der Gewobag.
„Gerade in einem vielfältigen urbanen Umfeld wie Berlin verstehen wir Kunst nicht nur als Ausdrucksform, sondern als soziales Werkzeug – als Brücke, die Menschen verbindet, ihnen eine Stimme gibt und neue Perspektiven ermöglicht. Projekte wie die ONE WALL und die Community Wall von Jumu Monster zeigen, wie Kunst zum verbindenden Element im Stadtraum wird – partizipativ, integrativ und identitätsstiftend. Sie machen deutlich: Kunst im öffentlichen Raum ist nicht nur Dekoration, sondern ein Mittel, um demokratische Werte wie Vielfalt, Teilhabe und Zusammenhalt zu fördern,“ so Dr. Hans-Michael Brey, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Berliner Leben.
Stephan Machulik, Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen: „Die gemeinsamen Ideen für das Wandbild und der umfassende Beteiligungsprozess sind mehr als reine Gestaltungsschritte – sie sind Ausdruck gelebter Teilhabe, die Zusammenhalt fördert und den sozialen Raum hier im Quartier neu definiert. Dieses Wandbild zeigt die schönen Seiten des Kiezes, die die Bewohnerinnen und Bewohner selbst angegeben haben. Es zeigt vor allem: Hier leben Menschen, die ihr Quartier mitgestalten wollen und die zu Recht stolz auf ihren Kiez sind.“
Neben der Hauptwand entstand im Frühjahr 2025 eine Community Wall, die ebenfalls von Jumu Monster in Zusammenarbeit mit Drittklässlern der Christian-Morgenstern-Grundschule gestaltet wurde. Auch hier stand der partizipative Ansatz zur Förderung der lokalen Einbindung im Vordergrund, der es den Kindern ermöglichte, ihre Ideen einzubringen. Die Wand befindet sich an der Maulbeerallee 31.


Große Kunst in Staaken – und eine Liebeserklärung ans Quartier
452 AnwohnerInnen waren beteiligt: Durch ein gigantisches Wandbild hat das Gewobag-Quartier Heerstraße Nord einen neuen Bezugspunkt bekommen. Ähnlich beeindruckend wie das Kunstwerk selbst ist die Geschichte seiner Entstehung.
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Über die Gewobag
Die Gewobag gehört mit rund 75.000 Wohnungen und mehr als 130.000 MieterInnen zu den größten Immobilienunternehmen der Hauptstadt und bundesweit. Bis 2030 will das landeseigene Wohnungsbauunternehmen seinen Bestand durch Neubau um rund 10.000 Wohnungen erweitern.
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