Im Berliner Nordwesten entsteht auf einer von Kanälen begrenzten Insel das Stadtquartier der Zukunft. Das ehemalige Industrieareal wird nahezu komplett neu bebaut, um einen modernen Lebensort für ca. 10.000 Menschen zu gestalten. „Das Neue Gartenfeld“ hat Modellcharakter in Sachen Lebensqualität, Ökologie und Nachhaltigkeit.
Angebote in „Das Neue Gartenfeld“
| Bezirk | Siemensstadt |
|---|---|
| Adresse |
Rotfederstraße 62, 13599 Berlin/Spandau
Neubau im Gartenfeld mit Fußbodenheizung im Erstbezug / WBS bis 180 |
| Fläche | 3 Zimmer | 77,29 m² |
| Frei ab | 01.03.2026 |
| Gesamtmiete | ab 1.027,96€ |
| besondere Eigenschaften |
|
| Bezirk | Siemensstadt |
|---|---|
| Adresse |
Alandstr. 51, 13599 Berlin/Spandau
Neubau im Gartenfeld mit Fußbodenheizung im Erstbezug / WBS bis 220 |
| Fläche | 3 Zimmer | 75,04 m² |
| Frei ab | 01.03.2026 |
| Gesamtmiete | ab 1.148,12€ |
| besondere Eigenschaften |
|
| Bezirk | Siemensstadt |
|---|---|
| Adresse |
Alandstr. 51, 13599 Berlin/Spandau
Neubau im Gartenfeld mit Fußbodenheizung im Erstbezug / WBS bis 220 |
| Fläche | 2 Zimmer | 46,31 m² |
| Frei ab | 01.03.2026 |
| Gesamtmiete | ab 708,55€ |
| besondere Eigenschaften |
|
| Bezirk | Siemensstadt |
|---|---|
| Adresse |
Alandstr. 51, 13599 Berlin/Spandau
Neubau im Gartenfeld mit Fußbodenheizung im Erstbezug / WBS bis 220 |
| Fläche | 2 Zimmer | 60,65 m² |
| Frei ab | 01.03.2026 |
| Gesamtmiete | ab 927,96€ |
| besondere Eigenschaften |
|
| Bezirk | Siemensstadt |
|---|---|
| Adresse |
Moderlieschenstr. 70, 13599 Berlin/Spandau
Neubau mit Fußbodenheizung im Erstbezug / Das Neue Gartenfeld |
| Fläche | 3 Zimmer | 83,23 m² |
| Frei ab | 01.03.2026 |
| Gesamtmiete | ab 1.637,97€ |
| besondere Eigenschaften |
|
| Bezirk | Siemensstadt |
|---|---|
| Adresse |
Alandstr. 51, 13599 Berlin/Spandau
Neubau mit Fußbodenheizung im Erstbezug / WBS 180 |
| Fläche | 2 Zimmer | 60,37 m² |
| Frei ab | 01.03.2026 |
| Gesamtmiete | ab 802,92€ |
| besondere Eigenschaften |
|
| Bezirk | Siemensstadt |
|---|---|
| Adresse |
Alandstr. 51, 13599 Berlin/Spandau
Neubau mit Fußbodenheizung im Erstbezug / WBS 180 |
| Fläche | 3 Zimmer | 75,33 m² |
| Frei ab | 01.03.2026 |
| Gesamtmiete | ab 1.001,90€ |
| besondere Eigenschaften |
|
| Bezirk | Siemensstadt |
|---|---|
| Adresse |
Alandstr. 51, 13599 Berlin/Spandau
Neubau mit Fußbodenheizung im Erstbezug / WBS 180 mit besonderem Wohnbedarf |
| Fläche | 1 Zimmer | 46,98 m² |
| Frei ab | 01.03.2026 |
| Gesamtmiete | ab 624,83€ |
| besondere Eigenschaften |
|
Die Insel Gartenfeld liegt zwischen den Ortsteilen Siemensstadt und Haselhorst im Berliner Nordwesten. Der Senat von Berlin hat Gartenfeld als eines von 16 neuen Stadtquartieren definiert, mit deren Entwicklung bis 2030 zukunftsweisende Wohnorte für 100.000 Menschen entstehen sollen. Auf der Insel werden ca. 3.700 Wohnungen, ein Schulkomplex, ca. 600 Gewerbeeinheiten, Einzelhandelsflächen sowie Flächen für Freizeit und Kultur entstehen.
Das Gesamtprojekt realisiert ein Konsortium, dem neben Projektentwicklern und Genossenschaften auch die Gewobag als städtisches Wohnungsunternehmen angehört. Auf ihren 15 Baufeldern wird die Gewobag rd. 1.500 Mietwohnungen bauen, dazu 55 Gewerbeflächen, ein Mobility Hub und ein Hotel.
Die Planungen laufen seit 2015, 2024 begannen die Bauarbeiten. Der 1. und 2. Bauabschnitt wird Ende 2026 fertiggestellt sein. Das Gesamtprojekt soll dann 2029 abgeschlossen sein.

Sind Sie an einer Wohnung interessiert?
Bitte füllen Sie das Kontaktformular unverbindlich aus. Wir informieren Sie, sobald wir mit der Vermietung der Wohnungen beginnen.
Informationen zum Wohnberechtigungsschein (WBS)
Neben Wohnungen für den klassischen sozialen Wohnungsbau (WBS 100 und WBS 140) entstehen in diesem Bauprojekt auch zahlreiche Wohnungen, die mit dem neuen Wohnberechtigungsschein für mittlere Einkommen (WBS 220) anmietbar sind.
Mit Hilfe des WBS-Rechners können Sie vorab unverbindlich prüfen, welche Art der geförderten Wohnungen für Sie in Betracht kommen und/oder ob Wohnungen ohne Belegungsbindung für Sie relevant sind.
Folgende geförderte Wohnungen werden in diesem Bauprojekt realisiert:
| Belegungsbindung | Größe | Nettokaltmiete | Gesamtmiete |
|---|---|---|---|
| Wohnberechtigungsschein ➜ (nur mit WBS 100 / WBS 140) | 1-Zi.-Whg. 2-Zi.-Whg. 3-Zi.-Whg. 4-Zi.-Whg. 5-Zi.-Whg. | ab 244 € ab 356 € ab 440 € ab 553 € ab 666 € | ab 416 € ab 611 € ab 756 € ab 953 € ab 1.149 € |
| Wohnberechtigungsschein ➜ (nur mit WBS 160 bis WBS 220) | 1-Zi.-Whg. 2-Zi.-Whg. 3-Zi.-Whg. 4-Zi.-Whg. 5-Zi.-Whg. | ab 356 € ab 515 € ab 597 € ab 893 € ab 1.025 € | ab 508 € ab 739 € ab 913 € ab 1.286 € ab 1.477 € |
Link zum WBS-Check: www.gewobag.de/wbs-check
Projektsteckbrief
| Adresse | Gartenfelder Straße, 13599 Berlin |
| Wohnfläche gesamt | rd. 81.000 m² (Gewobag) in Bau und 27.500 m² in Planung |
| Anzahl Wohnungen | insgesamt rd. 1.100 Wohnungen im 1. und 2. Bauabschnitt in weiteren Bauabschnitten werden voraussichtlich rd. 400 weitere Wohnungen errichtet |
| Wohnungen mit WBS | 90 % mietpreis- und belegungsgebundene Neubauwohnungen |
| Wohnungen gesamt | Wohnungsschlüssel für die Bauabschnitte 1 und 2: 1-Zimmerwohnungen ca. 11 % 2-Zimmerwohnungen ca. 25 % 3-Zimmerwohnungen ca. 32 % 4-Zimmerwohnungen ca. 20 % 5-Zimmerwohnungen ca. 12 % rd. 74 % barrierefrei Fördermiete: ab 7,00 €/m² bis 11,50 €/m² gem. WFB 2023 durchschnittliche Miete Gesamtprojekt: rd. 10 €/m² |
| Gewerbe | rd. 21.000 m² (1. und 2. Bauabschnitt) Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungsunternehmen in den Erdgeschossen sowie eine Kita mit rd. 100 Plätzen, ein Hotel und ein Parkhaus |
| Stellplätze | ca. 1.100 Stellplätze |
| Energiestandard | KFW EH55 |
| Besonderheiten | Bestandteil einer umfangreichen Quartiersentwicklung auf einer innenstadtnahen Industriebrache mit besondere stadtentwicklungspolitische Bedeutung |
| Baubeginn | April 2024 |
| Gesamtfertigstellung | Ende 2026 (1. und 2. Bauschnitt) bis 2028 (weitere Bauabschnitte) |
Weitere Informationen
Eine Insel in der Stadt
Die Insel Gartenfeld ist ein ganz besonderer Ort. Sie liegt im Spandauer Ortsteil Siemensstadt. Die Insellage bedingen zwei Industriekanäle, die seit mehr als 100 Jahren Spree und Oberhavel verbinden und dabei die Industriegebiete des Berliner Nordens erschlossen. Neben vielen anderen Firmen entstanden hier bereits vor 1900 die Siemens-Werke (damals noch Siemens & Halske) im gleichnamigen Stadtteil. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts erschloss Siemens dann auch Gartenfeld als Industriegebiet. In der riesigen Belgienhalle wurden 80 Jahre lang Kabel produziert. Sie steht heute unter Denkmalschutz und wird als Gewerbefläche in „Das Neue Gartenfeld“ integriert.

Grüner Stadtteil
An die Insel Gartenfeld schließt sich im Norden die Jungfernheide an. Im Osten liegen in der Nachbarschaft der Rohrbruchteich mit den Rohrbruchwiesen, ein aus der letzten Eiszeit verbliebener Naturraum mitten in der Stadt, der durch sein Biberhabitat bekannt ist. Südlich schließt sich eine denkmalgeschützte Wohnanlage der Reichsforschungssiedlung Haselhorst an. Der Stadtraum ist insgesamt nur locker bebaut und Wohn- und Industrieflächen sind immer wieder durch Kleingartenanlagen aufgelockert.

Eigener S-Bahn-Anschluss
Gartenfeld wird wieder einen S-Bahn-Anschluss bekommen und auf diese Weise gut mit dem öffentlichen Personennahverkehr erreichbar sein. 2026 beginnen die Arbeiten zur Revitalisierung der Siemensbahn, einer Stichstrecke vom S-Bahnhof Jungfernheide der Berliner Ringbahn. Die Strecke wird seit 1980 nicht mehr befahren, ist aber in einem technisch so guten Zustand, dass eine Wiederinbetriebnahme nach einer Modernisierung erfolgen wird. Ende 2029 werden wieder S-Bahn-Züge bis Gartenfeld verkehren. Es ist eine anschließende Verlängerung der Strecke über Haselhorst bis Hakenfelde in Planung.

Kita und Schule, Einzelhandel und Gastronomie, Dienstleistungen, Arztpraxen und Apotheke: All das wird es in Gartenfeld direkt vor der Haustür geben – als Teil eines zukunftsfähigen Quartierskonzepts der kurzen Wege.
Die Lage der Insel Gartenfeld bietet beste Bedingungen für Freizeit, Erholung und Sport. Joggen, Fahrradfahren und Wassersport sind vor der Haustür möglich. Darüber hinaus gibt es in der näheren Umgebung zahlreiche Sportvereine. Mit der Jungfernheide liegt einer der Berliner Stadtwälder nördlich der Insel.
Transformation
Nach umfangreichen Abbrucharbeiten begann 2024 die Neubebauung der Insel Gartenfeld. Der Standort wurde schon einige Jahre nicht mehr industriell genutzt. Die Transformation hin zu einem hochwertigen Wohn- und Lebensraum für annähernd 10.000 Menschen ist eine komplexe Planungsaufgabe. Solche Transformationen werden künftig ein wesentlicher Baustein der Gestaltung Berlins sein, denn viele Industrieflächen werden nicht mehr benötigt. Der Bedarf an Wohnraum wächst dagegen rasant. Insoweit hat „Das Neue Gartenfeld“ Modellcharakter für vergleichbare Projekte.
Zentrales städtebauliches Element des Stadtquartiers wird ein Boulevard, der die Fläche von Nordwest nach Südost teilt. An ihm konzentrieren sich alle öffentlichen Funktionen. Die historische Belgienhalle liegt hier, ebenso der neue Schulkomplex, darüber hinaus zahlreiche Einzelhandels- und Gewerbeflächen. Drei Mobility-Hubs bündeln Angebote für den zeitgemäßen Individualverkehr.
Nördlich des Boulevards entsteht ein Wohngebiet mit einer Mischung verschiedener Trägerschaften: privatwirtschaftlich, genossenschaftlich und öffentlich.
– BUWOG: rd. 600 Miet- und Eigentumswohnungen
– Wohnungsbaugenossenschaft „Am Ostseeplatz eG“: ca. 400 Mietwohnungen
– Gewobag: rd. 1.500 Mietwohnungen

Verkehr und Erreichbarkeit
Angestrebt wird eine Gesamtsituation, die mit wesentlich weniger Autoverkehr auskommt. Dabei wird einerseits auf Verkehrsvermeidung gesetzt, andererseits auf ein breites Angebot an Alternativen zum Verbrenner-Pkw. An erster Stelle kommt hier der öffentliche Personennahverkehr. Gartenfeld wird voraussichtlich ab 2029 wieder an den schienengebundenen ÖPNV angeschlossen sein. Im Quartier selbst sind eine Vielzahl von Funktionen und Dienstleistungen fußläufig erreichbar. Für die Fahrradnutzung erfolgt eine Einbindung der Insel in das Radwegenetz von Berlin. In Gartenfeld werden Fahrradstellplätze in einer hohen Zahl geschaffen. 2 Mobility-Hubs bieten Mobilitätsangebote jenseits des eigenen Pkw: verschiedene Leihfahrzeuge sowie E-Ladeplätze. Eine gute Durchwegung des Stadtquartiers lädt dazu ein, viele Strecken zu Fuß zu erledigen. Der Uferbereich rund um die Insel wird vollständig zugänglich gemacht und mit einem Uferweg erschlossen.

Energieerzeugung und -management
Im Planungsprozess wurde die Versorgungsinfrastruktur von Anfang an mitgedacht. Das technologische und logistische Rückgrat dafür ist das „Quartierswerk Gartenfeld“ des Joint Ventures aus ENGIE und GASAG, ein modernes Blockheizkraftwerk. Auf den Hausdächern werden Photovoltaikanlagen installiert. Alle Neubauten entsprechen dem hohen Energieeffizienzstandard KfW EH55. Durch den synergetischen Ansatz, die nachhaltige Energieversorgung und die geplante Digitalisierung wird „Das Neue Gartenfeld“ den von der Bundesregierung gesetzten Klimazielen für 2040 um 10 Jahre voraus sein.
Wasser und Abwasser
Das Niederschlagswassermanagement hat in Gartenfeld besonderes Gewicht, denn die Insel gehört zum Wasserschutzgebiet Tegel. In der heutigen Situation des Klimawandels ist das besonders herausfordernd. Einerseits fallen Niederschläge in kurzer Zeit in großer Menge, andererseits gilt es, mit jedem Liter Wasser sorgsam umzugehen und ihn zu nutzen. Dazu werden Regenwasserrückhalteanlagen (Retentionsanlagen) auf den Gebäudedächern sowie unterirdisch installiert. Ziel ist es, jede Einleitung von Oberflächenwasser zu vermeiden. Stattdessen wird es aufbereitet und vor Ort genutzt.
Artenschutz
Die Erhaltung der Stadtnatur mit ihrer erstaunlichen Artenvielfalt durchzieht den gesamten Prozess der Planung des Stadtquartiers. Dabei ist das Ziel, vorhandene Lebensräume zu erhalten und gleichzeitig weitere zu schaffen.

Wohnungsbauten
Der Inselteil nördlich des Boulevards wird durch mehrere Projektentwickler mit Wohnungsbauten bebaut. Die Bauträgermischung soll eine Vielfalt von Wohnungsangeboten innerhalb des Gesamtkonzepts sicherstellen. Während die BUWOG etwa 600 Wohnungen errichtet, einen Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen, baut die beteiligte Wohnungsgenossenschaften 400 Mietwohnungen. Die Gewobag wird rd. 1.500 Mietwohnungen bauen, von denen 90 % mietpreis- und belegungsgebunden sind.
Gemeinschaftsschule Insel Gartenfeld
Der neue Schulstandort wird SchülerInnen von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II aufnehmen. Insgesamt werden hier 1.326 Schulplätze entstehen – ein zentraler Baustein der Infrastruktur des neuen Quartiers. Der Neubau ist Teil der Berliner Schulbauoffensive und wird von der HOWOGE verantwortet. Die Bauarbeiten beginnen 2026, mit dem Abschluss des Gesamtprojekts 2029 soll die Schule eröffnet werden.
Weitere Gewerbeflächen
Der Boulevard bündelt auch Einzelhandels- und Dienstleistungsangebote. In den Erdgeschossen der Häuser wird es Gastronomie geben, Geschäfte, Arztpraxen und vieles mehr.
Belgienhalle
In der Belgienhalle wurden bis 2002 Kabel produziert. Der Namen ist irreführend. Die Halle wurde während der deutschen Besetzung Nordfrankreichs 1917 im französischen Valenciennes demontiert und auf der Insel Gartenfeld für Siemens & Halske wieder aufgebaut. Der markante und heute denkmalgeschützte Industriebau bleibt erhalten. Er steht beispielhaft für die lange Industriegeschichte der Insel Gartenfeld. Künftig ist eine vielfältige gewerbliche Nutzung vorgesehen.
Insgesamt werden rd. 1.500 Wohnungen durch die Gewobag gebaut.


Video Senat vor Ort – Das Neue Gartenfeld
Video Lufbildaufnahmen und 3D-Animationen

Senat und Bezirk im Neuen Gartenfeld: „Genau diese Mischung brauchen wir“
Das Spandauer Zukunftsquartier nimmt Form an, die ersten Bauabschnitte sind bald fertiggestellt. Der Regierende Bürgermeister zeigt sich beim Ortsbesuch genauso angetan wie der Bausenator. Eine Qualität heben sie dabei besonders hervor.
Zum Artikel bei sowohntberlin
Kontaktformular
Kontaktformular für das Bauprojekt Das Neue Gartenfeld - Neues Quartier in Siemensstadt
* Pflichtangaben – diese Felder sind auszufüllen bei allgemeinem Interesse für die Aufnahme in die Mietinteressentendatei. Bei konkretem Anmietwunsch bitte auch alle anderen Felder ergänzen