Chamissostraße 18 und Goltzstraße 9, 10 in Spandau-Hakenfelde.

Abbildung: ioo Elwardt & Lattermann Architekten
Abbildung: ioo Elwardt & Lattermann Architekten

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Das Projekt
Im nördlich der Spandauer Altstadt gelegenen Stadtteil Hakenfelde entsteht ein Wohngebäude mit 3 Aufgängen und 61 Wohnungen. Das Grundstück ist 1.901 m2 groß. Die bestehende Blockrandbebauung wird durch den Neubau ergänzt. Die Wohnungen verfügen über 1 bis 4 Zimmer, die Wohnflächen liegen zwischen 30,73 m2 und 99,87 m2. 31 Wohnungen sind belegungsgebunden und haben eine besonders niedrige Nettokaltmiete. Alle Wohnungen sind barrierearm, 10 Wohnungen (alle Wohnungen im EG) sind barrierefrei gestaltet. Die Bauarbeiten beginnen im Dezember 2016 und werden voraussichtlich Mitte 2018 abgeschlossen sein.

Abbildung: ioo Elwardt & Lattermann Architekten
Abbildung: ioo Elwardt & Lattermann Architekten


Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit
Eine wirksame Wärmedämmung sowie eine moderne Haustechnik sind nicht nur wichtige Beiträge zum Klimaschutz, sondern sie sorgen auch für niedrige Heiz- und Warmwasserkosten, was den Mietern zugutekommt. Das Gebäude wird den Kriterien der aktuell gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen (KfW 55), ebenso denen des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) und den Normen der Baudurchführungsverordnung (BauDVO) des Landes Berlin. Das bedeutet: In die Wärmeschutzberechnung wird neben den Dämmeigenschaften der Gebäudehülle auch die energiesparende Haustechnik einbezogen. Im Kellergeschoss wird ein modernes Blockheizkraftwerk installiert, das gleichzeitig Wärme und Strom produziert.

Lage, Gebäude und Außenanlagen

Lage im Stadtteil
Der Spandauer Stadtteil Hakenfelde liegt nördlich der Spandauer Altstadt. Typisch sind hier sowohl Wohnbauten als auch gewerblich genutzte Grundstücke. Die Wohnbebauung ist mit 4 bis 5 Geschossen nicht sehr hoch, der Gesamtcharakter vorstädtisch. In Hakenfelde entstanden in den 1990er Jahren bereits eine Reihe neue Wohnhäuser. Das große Entwicklungsgebiet Wasserstadt Spandau, das nur wenige Meter entfernt ist, wurde auch in dieser Zeit begonnen. Im Moment wird in Hakenfelde wieder umfangreich geplant und gebaut, der Stadtteil erlebt einen regen Zuzug, der sich mit der Fertigstellung der Wasserstadt in den nächsten Jahren nochmals verstärken wird. Hakenfelde ist mit dem öffentlichen Personennahverkehr gut zu erreichen – sowohl aus den anderen Spandauer Vierteln als auch aus dem Berliner Zentrum. Die Nähe zur Havel und zum Spandauer Forst machen Hakenfelde ebenso attraktiv wie die guten Einkaufsmöglichkeiten in der Spandauer Altstadt.


Gebäude, Wohnungen und Außenanlagen
Auf dem 1.901 m2 großen Grundstück stehen zurzeit eingeschossige Bauten, die abgerissen werden. Es entsteht ein Wohnhaus mit 4 Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss. Der strenge, kubische Baukörper entspricht in seiner Dimension der umgebenden Bestandsbebauung. Das Staffelgeschoss ist farbig abgesetzt. Die Erschließung erfolgt über 3 Treppenaufgänge, jeweils mit Aufzug. Alle Wohnungen (außer den 1-Zimmer-Wohnungen) verfügen über Balkon, Loggia oder Terrasse, im Staffelgeschoss über eine Dachterrasse. Die EG-Wohnungen sind barrierefrei gestaltet, alle anderen Wohnungen barrierearm (schwellenloser Zugang). Eine Durchfahrt von der Chamissostraße aus erschließt den Hofbereich. Hier entstehen eine Spielfläche, Fahrradabstellplätze sowie 13 PKW-Stellplätze.